Die Auslosung für das WTA-500-Turnier in Seoul verspricht Spannung: Iga Swiatek und Emma Raducanu könnten sich bereits im Viertelfinale gegenüberstehen. Beide treten erstmals seit den US Open wieder an. Dort hatte Swiatek das Viertelfinale erreicht, ehe sie gegen Finalistin Amanda Anisimova ausschied. Raducanu verlor in der dritten Runde gegen Elena Rybakina.
Die Weltranglistenzweite Swiatek ist in Seoul topgesetzt und startet mit einem Freilos. In Runde zwei trifft sie entweder auf Sorana Cirstea oder Zhu Lin. Raducanu, an Nummer acht gesetzt, beginnt ihre Kampagne gegen Jaqueline Cristian. Sollte sie diese Hürde nehmen, wartet möglicherweise Barbora Krejcikova, zweifache Grand-Slam-Siegerin, in der zweiten Runde.
Starke Konkurrenz im oberen Tableau
Auf dem Papier deutet vieles darauf hin, dass Swiatek im Halbfinale auf Clara Tauson treffen könnte. Die an Nummer drei gesetzte Dänin hat die Polin im Sommer beim Canadian Open bereits geschlagen. Tauson beginnt ebenfalls mit einem Freilos und dürfte in der zweiten Runde auf Eva Lys oder Ashlyn Krueger treffen. Im Viertelfinale wäre Sofia Kenin, ehemalige Grand-Slam-Siegerin, eine mögliche Gegnerin.
Alexandrova und Kasatkina im unteren Feld
In der unteren Hälfte führt Ekaterina Alexandrova das Feld an. Die Weltranglistenelfte hat 2025 bislang eine bemerkenswert konstante Saison gespielt. Ihr erster Einsatz könnte jedoch anspruchsvoll werden: In der zweiten Runde wartet die junge Französin Lois Boisson, die mit einer Wildcard-Spielerin aus Korea in das Turnier startet.
Alexandrova könnte im Viertelfinale auf Titelverteidigerin Beatriz Haddad Maia treffen. Die Brasilianerin hatte zuletzt mit Formschwankungen zu kämpfen, erhält in Seoul aber einen vergleichsweise günstigen Auftakt. Auch Daria Kasatkina, Vorjahresfinalistin und an Nummer vier gesetzt, ist Teil des unteren Feldes. Sie könnte im Halbfinale gegen Alexandrova stehen. Ihre erste echte Prüfung wird wohl im Viertelfinale gegen die an fünf gesetzte Diana Shnaider folgen.
Mit einer solchen Konstellation verspricht das Turnier in Seoul frühe Top-Duelle und ein hochklassiges Finale.
