Sabalenka und Swiatek riskieren Punktabzug wegen WTA-Regeln

by Faruk Imamovic
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Sabalenka und Swiatek riskieren Punktabzug wegen WTA-Regeln
© WTA/X/Fair Use

Aryna Sabalenka und Iga Swiatek haben die WTA-Saison 2025 bislang geprägt. Beide konnten Grand-Slam-Titel gewinnen und stehen aktuell auf den Spitzenplätzen der Weltrangliste. Doch während sie sportlich überzeugen, droht ihnen zum Saisonende ein erneutes Problem: die umstrittenen Pflichtturnier-Regeln der WTA.

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Bereits 2024 hatten diese Regeln großen Einfluss auf die Rangliste. Damals verlor Swiatek Punkte aus Miami, während Sabalenka Einbußen aus Dubai hinnehmen musste. Auch in diesem Jahr könnte sich die Situation wiederholen, da beide Spielerinnen nicht genügend WTA-500-Turniere in ihrem Kalender haben.

Das umstrittene Pflichtprogramm

Die WTA erwartet von Topspielerinnen die Teilnahme an bis zu 21 Turnieren pro Jahr. Dazu gehören die vier Grand Slams, zehn WTA-1000-Events, sechs WTA-500-Turniere und das Saisonfinale. Für die Weltrangliste werden jedoch maximal 18 Ergebnisse berücksichtigt – beziehungsweise 19, wenn eine Spielerin das WTA-Finale erreicht.

Wer die Vorgaben nicht erfüllt, bekommt sogenannte „Null-Punkte“ angerechnet. Das bedeutet, dass Punkte aus einem verpassten 500er-Turnier eingesetzt und gleichzeitig Ergebnisse aus einem anderen Event gestrichen werden. Für Spielerinnen wie Swiatek und Sabalenka kann dies entscheidende Auswirkungen auf ihre Platzierung haben.

Enges Rennen bis zum Saisonende

Swiatek tritt derzeit beim Korea Open an, ihrem vierten WTA-500-Turnier in diesem Jahr. Sie hatte zuvor in Stuttgart, Bad Homburg und beim United Cup gespielt. Da sie im Herbst noch bei den WTA-1000-Events in Peking und Wuhan antreten wird, ist kaum Zeit, um ein weiteres 500er-Turnier zu bestreiten.

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Sabalenka steht vor einer ähnlichen Situation. Sie hat 2025 bislang nur in Brisbane, Stuttgart und Berlin auf 500er-Ebene gespielt und würde damit drei Pflichtturniere zu wenig absolvieren.

Die Umsetzung der Regeln erfolgt traditionell kurz vor den WTA Finals. Damit drohen beiden Spitzenspielerinnen erneut Punktabzüge, die auch das Rennen um Platz eins der Weltrangliste beeinflussen könnten. Für die WTA bleibt die Pflichtregel ein Zankapfel, der besonders die größten Stars des Sports betrifft.

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