Sabalenka sagt China Open ab – Swiatek wittert Chance auf Platz 1

by Faruk Imamovic
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Sabalenka sagt China Open ab – Swiatek wittert Chance auf Platz 1
© TheTennisLetter/X/Fair Use

Aryna Sabalenka hat überraschend ihre Teilnahme am China Open abgesagt. Damit ergibt sich für Iga Swiatek die Möglichkeit, die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste zurückzuerobern. Die Aufgabe ist jedoch enorm schwierig, denn die Polin müsste nahezu fehlerfrei durch die anstehenden Turniere der Asien-Tour kommen.

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Nach dem Triumph bei den US Open verteidigte Aryna ihren Vorsprung in der Weltrangliste souverän. Mit 11.225 Punkten führt sie deutlich vor Swiatek (7.933) und Coco Gauff (7.874). Durch die Absage in Peking verliert Aryna aber 215 Punkte, zudem fallen weitere 1.000 Zähler weg, da sie im vergangenen Jahr das Wuhan Open gewann und dort nicht antreten kann. Damit sinkt ihr Konto rechnerisch auf 10.010 Punkte.

Ein fast unmögliches Szenario für Swiatek

Rein rechnerisch könnte Swiatek Aryna überholen. Doch der Weg dorthin ist steinig. Sie startet derzeit beim Korea Open und spielt danach noch die großen WTA-1000-Turniere in Peking und Wuhan. Um die Spitzenposition zu erreichen, müsste sie mindestens zwei dieser Turniere gewinnen und beim dritten mindestens das Viertelfinale oder sogar das Endspiel erreichen.

Die polnische Spielerin hat dabei einen kleinen Vorteil: Sie hat bis zu den WTA Finals keine Punkte zu verteidigen, da sie die Asien-Serie im Vorjahr nach einer Sperre verpasst hatte. Aryna hingegen muss ihre im letzten Jahr erzielten Erfolge ausgleichen. Dennoch bleibt der Abstand groß. Selbst mit perfekten Resultaten würde Swiatek nur knapp über die Marke von 10.000 Punkten kommen.

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Favoritin bleibt Sabalenka

Obwohl Sabalenkas Rückzug die Rechnung etwas verändert hat, bleibt sie die klare Favoritin auf den Verbleib an der Spitze. Seit Oktober vergangenen Jahres steht sie auf Platz 1 und geht auch mit dieser Ausgangslage in die WTA Finals, wo beide Spielerinnen 400 Punkte zu verteidigen haben.

Ein weiteres Thema sorgt zusätzlich für Gesprächsstoff: Die umstrittene Regel der WTA, wonach Spielerinnen an sechs WTA-500-Turnieren teilnehmen müssen. Weder Aryna noch Swiatek erfüllen bislang diese Vorgabe, was unter Umständen noch Konsequenzen für die Punkteverteilung haben könnte.

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