Iga Swiatek reist mit Rückenwind zum China Open in Peking. Die Polin gewann am Wochenende ihren 25. WTA-Titel beim Korea Open und will ihre Serie nun beim WTA-1000-Turnier fortsetzen. Für die Weltranglistenzweite bietet sich dort die Chance, näher an Aryna Sabalenka heranzurücken, die aktuell noch die Nummer eins ist.
Iga hatte 2023 auf Anhieb den Titel in Peking geholt, konnte im vergangenen Jahr aber nicht antreten. Grund war eine vorläufige Dopingsperre, die sie zwischenzeitlich außer Gefecht setzte. Nun ist sie zurück und hat keine Punkte zu verteidigen – ein klarer Vorteil auf ihrem Weg zurück an die Spitze.
Sabalenkas Absage öffnet die Tür
Aryna hat ihre Teilnahme in Peking kurzfristig abgesagt, was Swiateks Chancen auf ein Comeback im Ranking weiter verbessert. Schon mit dem Sieg in Seoul verkürzte sie den Rückstand um 500 Punkte. Derzeit hält Aryna 11.225 Punkte, während Iga bei 8.433 steht.
Mit dem Start in Peking steigt die Polin bereits auf 8.443 Punkte. Jeder Sieg bringt sie ihrem Ziel ein Stück näher. Ein Einzug ins Viertelfinale würde ihr 8.648 Punkte bescheren, ein Halbfinale 8.823. Mit dem Erreichen des Endspiels oder gar dem Titel könnte Iga die Marke von 9.000 Punkten übertreffen und Aryna weiter unter Druck setzen.
Blick auf das Ranking
Auch wenn sie Aryna in dieser Woche nicht überholen kann, legt Iga in Peking die Basis für die nächsten Wochen. Besonders wichtig könnte das letzte WTA-1000-Turnier des Jahres in Wuhan werden. Dort hat Sabalenka 1.000 Punkte zu verteidigen, während Swiatek frei aufspielen kann.
Sollte Swiatek in Peking erneut triumphieren, wäre sie beim Saisonendspurt in einer perfekten Ausgangsposition. Der Abstand bleibt groß, doch der Druck auf Sabalenka wächst.
