Emma Raducanu hat einen schwierigen Start in ihre Asien-Tour erlebt. Nach zwei Niederlagen in Seoul und Peking will die Britin in den kommenden Wochen wieder in die Spur finden. Sowohl beim WTA 500 Korea Open gegen Barbora Krejcikova als auch beim WTA 1000 China Open gegen Jessica Pegula vergab sie Matchbälle und verlor schließlich in drei Sätzen.
Trotz dieser Rückschläge hat die ehemalige US-Open-Siegerin einen vollen Spielplan für den Oktober angekündigt. Sie will die letzten Turniere der Saison nutzen, um Selbstvertrauen zu tanken und ihre Form zurückzugewinnen.
Wuhan und Ningbo als nächste Stationen
Vom 6.10 bis 12.10 steht für Emma das WTA 1000 Wuhan Open auf dem Programm. Es ist ihre Premiere in Wuhan, nachdem sie im vergangenen Jahr verletzungsbedingt absagen musste. Mit nur 56 Spielerinnen im Feld und 16 gesetzten Profis könnte Emma schon früh auf Topstars wie Aryna Sabalenka, Iga Swiatek oder Coco Gauff treffen.
Direkt im Anschluss folgt das Ningbo Open (13. bis 19.10). Auch hier wird Emma zum ersten Mal antreten, nachdem sie 2024 ebenfalls aus Verletzungsgründen fehlte. Sie hat eine Wildcard für das WTA 500 Turnier erhalten, das mit Spielerinnen wie Pegula, Rybakina, Zheng Qinwen und Anisimova stark besetzt ist.
Tokio als letzter Höhepunkt
Den Abschluss ihrer Asien-Tour bildet das Pan Pacific Open in Tokio (20. bis 26. Oktober). Das WTA 500 Turnier zählt zu den traditionsreichsten Stationen in dieser Saisonphase. Raducanu trifft dort auf ein starkes Teilnehmerfeld mit Naomi Osaka, Elena Rybakina und Mirra Andreeva.
Ob die Britin danach noch beim WTA 250 in Hongkong (27. Oktober bis 2. November) aufschlägt, ist derzeit offen. Klar ist jedoch: Nach den engen Niederlagen der vergangenen Wochen will sie im Oktober unbedingt noch ein Ausrufezeichen setzen.
