Coco Gauff und Jessica Pegula haben beim diesjährigen China Open beide das Halbfinale erreicht, mussten sich dort jedoch geschlagen geben. Die Titelverteidigerin Gauff erlebte dabei einen bitteren Nachmittag: Sie verlor klar mit 1:6, 2:6 gegen ihre Landsfrau Amanda Anisimova in nur 58 Minuten.
Pegula hingegen verpasste den Finaleinzug nur knapp. Gegen die Tschechin Linda Noskova hatte sie im dritten Satz beim Stand von 5:4 sogar drei Matchbälle, konnte diese aber nicht nutzen und unterlag schließlich 3:6, 6:1, 6:7(6).
Die Topgesetzte Iga Świątek musste sich bereits im Achtelfinale überraschend Emma Navarro geschlagen geben. Die Polin verlor 4:6, 6:4, 0:6 – eine der größten Überraschungen des Turniers.
Preisgeld und Punkte im Detail
Für ihre Halbfinal-Teilnahmen kassieren Gauff und Pegula jeweils 332.160 US-Dollar und erhalten 390 WTA-Punkte. Gauff bleibt damit auf Rang drei der Weltrangliste, während Pegula Madison Keys vom sechsten Platz verdrängt.
Die Siegerin des Finals zwischen Anisimova und Noskova darf sich über 1.124.380 US-Dollar und 1.000 Punkte freuen. Die unterlegene Finalistin erhält 597.890 US-Dollar sowie 650 Punkte.
Spielerinnen, die im Viertelfinale ausschieden – darunter Navarro, Sonay Kartal, Jasmine Paolini und Eva Lys – bekommen 189.075 US-Dollar und 215 Punkte. Für Achtelfinalistinnen wie Świątek oder Mirra Andreeva gibt es 103.225 US-Dollar und 120 Punkte.
Wer in der dritten Runde verlor, darunter Elena Rybakina, Leylah Fernandez und Emma Raducanu, nimmt 60.400 US-Dollar und 65 Punkte mit nach Hause. In der zweiten Runde gibt es 35.260 US-Dollar (35 Punkte), während ein Erstrundenaus mit 23.760 US-Dollar (10 Punkte) vergütet wird.
Das Turnier in der chinesischen Hauptstadt bestätigte einmal mehr die enorme Leistungsdichte auf der WTA-Tour – und dass selbst die größten Stars kaum noch sichere Siege erwarten können.
