Coco Gauff hat nach ihrer klaren Niederlage gegen Amanda Anisimova beim China Open in Peking betont, dass sie Fortschritte bei ihrem Aufschlag mache. Die 20-Jährige unterlag ihrer Landsfrau mit 2:6, 1:6 und gewann dabei nur 38 Prozent der Punkte über den ersten Aufschlag. Dennoch sieht sie das Turnier als wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer stabileren Technik.
„Ich fühle mich viel wohler damit“
Vor dem Start beim Wuhan Open sprach die Weltranglistendritte über ihren neuen Aufschlagrhythmus. „I feel a lot more comfortable with it,“ sagte Gauff. „I’m still obviously learning a new motion and everything, but I felt like Beijing was a good tournament for me regarding the serve.“
Gauff erklärte, dass sie trotz der schwachen Statistik nicht unzufrieden sei. „Yes, there were moments I could serve better, but overall, I don’t feel like it was a crutch for me. Amanda was just returning really well. I hit a 200 km/h serve and she sent it back even faster.“ Sie wolle das Turnier nicht auf die letzte Partie reduzieren, betonte sie: „There were moments that it got me out of a lot of trouble as well. It’s not where I wanted to be, but it’s on the way up.“
Vertrauen als Schlüssel
Gauff arbeitet seit dem Sommer an einer Umstellung ihres Aufschlags, nachdem sie während der US Open mit Nervenproblemen zu kämpfen hatte. Damals brach sie während eines Matches in Tränen aus, was zu Diskussionen über eine mögliche Pause führte. Sie selbst sieht die aktuelle Asientour jedoch als Gelegenheit, ihre Technik unter Wettbewerbsbedingungen zu festigen.
„I think now it’s just trusting it in those moments,“ sagte sie. „I’m still double faulting more than I would like, but a lot less than at the Open. I want it to be a real weapon – and it is in some moments – but I think more consistently being the weapon.“
Trotz der Rückschläge bleibt Gauff ehrgeizig. „I’ve never wanted to lose a match,“ erklärte sie. „I’m giving it my best, but I’m also trying not to put that pressure on myself while I’m on court.“ In Wuhan will sie nun beweisen, dass ihre harte Arbeit Früchte trägt.
