Die Tennis-Saison nähert sich ihrem Höhepunkt: Die WTA Finals 2025 finden in Riad statt, und die Liste der Teilnehmerinnen nimmt langsam Gestalt an. Fünf Spielerinnen haben ihr Ticket bereits sicher, darunter die aktuelle Weltranglistenerste Aryna Sabalenka, die zum zweiten Mal in Folge als topgesetzte Spielerin ins Turnier geht.
Sabalenka qualifizierte sich bereits im Juli, gefolgt von Iga Swiatek im August und der Titelverteidigerin Coco Gauff im September. Nach dem China Open kamen Amanda Anisimova und Madison Keys hinzu. Für Anisimova war der Turniersieg in Peking entscheidend, während Keys als eine der Grand-Slam-Siegerinnen des Jahres automatisch startberechtigt ist.
Drei Plätze sind noch offen, doch realistisch gesehen scheint nur einer davon noch verfügbar zu sein. Jessica Pegula und Mirra Andreeva liegen in der Rangliste klar vor der Konkurrenz und dürften in Kürze ihre Teilnahme bestätigen. Hinter ihnen kämpfen Elena Rybakina, Jasmine Paolini und Ekaterina Alexandrova um die letzte Chance auf den Sprung ins Elitefeld.
Sabalenka und Swiatek führen die Setzliste an
Sabalenka steht seit 51 Wochen an der Spitze der Weltrangliste und wird auch bei den Finals die Nummer eins sein. Für die 27-Jährige ist es die fünfte Teilnahme in Folge. In den vergangenen Jahren erreichte sie zweimal das Halbfinale und einmal das Finale, blieb jedoch bisher ohne Titel. „Ich fühle mich stärker und konstanter als je zuvor“, sagte Sabalenka kürzlich.
Auch Iga Swiatek ist zum fünften Mal in Serie dabei. Die Polin gewann das Turnier 2023 ohne Niederlage und sicherte sich damit die Jahresendnummer eins. Im Vorjahr verpasste sie trotz zwei Siegen in der Gruppenphase das Halbfinale.
Coco Gauff, die im letzten Jahr triumphierte, kehrt als Titelverteidigerin zurück. Die 21-Jährige besiegte 2024 auf dem Weg zum größten Erfolg ihrer Karriere sowohl Swiatek als auch Sabalenka und kassierte das höchste Preisgeld der WTA-Geschichte.
Neue Gesichter in Riad
Besonders gespannt darf man auf Amanda Anisimova sein, die nach einem starken Jahr ihr Debüt bei den Finals feiert. Die 24-Jährige gewann im Februar das WTA-1000-Turnier in Katar und erreichte die Endspiele von Wimbledon und den US Open. Auch Madison Keys steht nach neun Jahren erstmals wieder im Feld – ihr Sieg bei den Australian Open brachte sie zurück in die Weltspitze.
