Die Tenniswelt blickt gespannt auf die WTA Finals 2025 in Riad, bei denen die besten Spielerinnen der Saison gegeneinander antreten. Mit dabei sind die Nummer eins der Welt, Aryna Sabalenka, sowie die beiden vergangenen Titelträgerinnen Iga Swiatek und Coco Gauff. Auch Amanda Anisimova, Madison Keys und Jessica Pegula haben sich qualifiziert – sechs Spielerinnen, darunter eine Debütantin, kämpfen um den prestigeträchtigen Jahresendtitel.
Sabalenka geht mit beeindruckenden Ergebnissen in das Turnier. Sie gewann in dieser Saison vier Titel, stand in acht Finals und verteidigte erfolgreich ihren US-Open-Triumph. Swiatek sicherte sich drei Titel, darunter erstmals Wimbledon, während Gauff mit ihrem Sieg bei den French Open ihr größtes Karriereziel erreichte. Keys wiederum feierte mit dem Triumph bei den Australian Open ihren ersten Grand-Slam-Erfolg.
Pratt: „Anisimova ist mental stärker als je zuvor“
Trotz der glänzenden Bilanzen dieser Stars sieht die ehemalige australische Nummer eins Nicole Pratt eine andere Spielerin als Favoritin – Amanda Anisimova. „Ich denke, es ist ihre mentale Stärke und ihr neues Selbstvertrauen“, sagte Pratt im Podcast The Tennis der Australian Open. „Das entsteht durch Konstanz und durch Siege. Das kann man nicht einfach herbeizaubern.“
Anisimova blickt auf ein außergewöhnliches Jahr zurück. Die 24-Jährige gewann in Doha ihr erstes WTA-1000-Turnier, erreichte das Wimbledon-Finale und unterlag anschließend sowohl dort als auch bei den US Open nur knapp. Beim China Open zeigte sie schließlich ihre ganze Klasse, besiegte unter anderem Jasmine Paolini und Coco Gauff und sicherte sich den Titel.
Nach schwierigen Jahren, in denen sie 2023 eine Pause für ihre mentale Gesundheit einlegte, hat Anisimova eine beeindruckende Rückkehr geschafft. „Sie genießt das Reisen und den Wettkampfdruck wieder“, so Pratt weiter. „Sie muss jetzt zu den Favoritinnen für die WTA Finals gehören – besonders unter diesen Bedingungen.“
