Emma Raducanu stoppt Saison 2025 und setzt auf Gesundheit

by Faruk Imamovic
SHARE
Emma Raducanu stoppt Saison 2025 und setzt auf Gesundheit
© CCT157175/X/Fair Use

Emma Raducanu hat ihre Saison 2025 beendet. Nach belastenden Wochen in Asien zieht sie die Reißleine und setzt auf Erholung. Die Entscheidung kostet sie Punkte: Ihr Ziel, eine Setzlisten-Position für die Australian Open zu sichern, rückt in die Ferne. In den Live-Rankings steht sie bei Platz 29 und könnte noch aus den Top 30 fallen, falls Rivalinnen die letzten Turniere stark abschließen. Sie verpasste geplante Starts in Tokio und Hongkong und begründet die Pause mit anhaltender Krankheit über zehn Tage.

ADVERTISEMENT

Symptome in China, verpasste Chancen

In Wuhan musste sie gegen Ann Li bei großer Hitze wegen Schwindels aufgeben und wurde ärztlich behandelt. Sie trat trotzdem in Ningbo an, blieb gegen Qualifikantin Zhu Lin deutlich unter ihrem Niveau und benötigte erneut medizinische Hilfe, bevor sie in drei Sätzen verlor. Zuvor hatte sie im Gespräch keine Beschwerden angedeutet. Diese Diskrepanz, zusammen mit den Aussetzern auf dem Court, erklärt, warum sie nun stoppt. Ihre Saison zeigt Licht und Schatten: Sie lieferte zwei enge Duelle gegen Aryna Sabalenka bei Wimbledon und in Cincinnati und bewies, dass sie mit der Spitze mithalten kann. Jedoch schmerzten Niederlagen gegen Barbora Krejcikova und Jessica Pegula, in denen sie jeweils drei Matchbälle vergab. Wir sehen eine Spielerin, die anklopft, jedoch das entscheidende Türöffnen verpasst.

Neustart 2026 mit vertrautem Team

Trotz Rückschlägen beendet sie das Jahr voraussichtlich als britische Nummer eins. Entscheidend bleibt ihre Gesundheit, denn ohne Belastbarkeit lässt sich kein Rhythmus aufbauen. Positiv: Sie setzt die Zusammenarbeit mit Coach Francisco Roig fort – Stabilität, die ihr 2026 helfen kann. Zu Jahresbeginn kann sie neue Punkte sammeln, um sich für Melbourne besser zu positionieren. Wenn Fitness und Form zusammenfinden, bestehen realistische Chancen auf eine konstante Aufwärtsbewegung.

Emma Raducanu
SHARE