Emma Raducanu beeindruckt mit starkem Comeback in die Top 30

by Faruk Imamovic
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Emma Raducanu beeindruckt mit starkem Comeback in die Top 30
© Celeb_Lover93/X/Fair Use

Emma Raducanu hat in den vergangenen zwei Jahren eine beachtliche Entwicklung genommen. Zwar bleibt noch Arbeit, doch ihr Wiederaufstieg in die Top 30 ist „ernsthaft beeindruckend“, wie Sky-Sports-Kommentator Jonathan Overend betont. Er mahnt, die heutige Raducanu nicht mit der Teenagerin von 2021 zu vergleichen.

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Raducanu war 2021 mit ihrem sensationellen Triumph bei den US Open über Nacht zum Star geworden. Als Qualifikantin gewann sie in New York zehn Matches in Folge, ohne einen Satz abzugeben – ein historisches Kunststück. Mit gerade einmal 18 Jahren stieg sie danach bis auf Platz zehn der Weltrangliste.

Doch der Erfolg brachte auch Druck. In den Jahren danach kämpfte sie mit Verletzungen und Formschwankungen. 2023 musste sie sich Operationen an beiden Handgelenken und einem Knöchel unterziehen und fiel bis außerhalb der Top 300 zurück. Schritt für Schritt arbeitete sie sich jedoch zurück – Ende 2024 stand sie wieder auf Rang 59, inzwischen hat sie es bis auf Platz 29 geschafft.

Overend findet dafür klare Worte: „Wenn man alles andere ausblendet – das Märchen, den Hype, die Aufmerksamkeit – dann ist das, was sie geschafft hat, für jede Spielerin in diesem Alter einfach beeindruckend“, sagte er gegenüber Sky Sports. „Außerhalb der Top 300, doppelte Handgelenksoperation, und zwei Jahre später in den Top 30, noch vor dem 23. Geburtstag? Das ist erstaunlich.“

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Rückschläge und neue Hoffnung

Aktuell hat Raducanu ihre Saison 2025 vorzeitig wegen einer Krankheit und Rückenproblemen beendet. Trotzdem überwiegen positive Eindrücke. Sie besiegte unter anderem Top-10-Spielerin Emma Navarro und verpasste gegen Stars wie Aryna Sabalenka, Barbora Krejcikova und Jessica Pegula nur knapp weitere Erfolge.

„Die Herausforderungen waren klar“, so Overend. „Das Über-die-Ziellinie-Kommen gegen Topspielerinnen bleibt schwierig, ebenso wie die Fitness. Doch ihre Matches gegen Sabalenka in Wimbledon und Cincinnati haben gezeigt, dass sie auf Top-20-Niveau spielt. Sie muss nur daran glauben, dass diese Tage regelmäßig kommen können.“

Raducanu hat vielleicht noch kein neues Kapitel ihrer Karriere abgeschlossen – aber sie schreibt es mit spürbarer Reife und Entschlossenheit.

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