Aryna Sabalenka bleibt 2025 die Frau, die es zu schlagen gilt. Die 27-Jährige hat die Nummer-1-Position ein ganzes Jahr lang ohne Unterbrechung verteidigt – 52 Wochen am Stück und insgesamt 60 Wochen an der Spitze. Sie gewann in dieser Zeit mehr Titel als jede andere Spielerin. Wir sahen sie mit dem vierten Major bei den US Open triumphieren und bei den Australian Open sowie den French Open im Finale stehen. Damit liegt sie klar auf Kurs, auch das Jahr 2025 als Nummer 1 zu beenden.
Historische Maßstäbe
Mit diesem Lauf reiht sich Sabalenka in eine exklusive Gruppe ein: Sie ist erst die zehnte Spielerin, die mindestens ein volles Jahr ohne Unterbrechung an der WTA-Spitze steht. Vor ihr hatten solche langen Serien nur Größen wie Steffi Graf, Serena Williams, Martina Navratilova, Chris Evert, Monica Seles, Martina Hingis, Iga Świątek, Justine Henin und Ashleigh Barty.
Die Vergleiche zeigen, wie hoch die Latte liegt. Graf hält mit 377Wo die Bestmarke insgesamt und kam auf Serien von 186, 94 und 87Wo. Serena Williams stellte die Rekordserie von 186Wo ein. Navratilova dominierte einmal 156Wo am Stück, Evert 113 und später 76Wo. Hingis kam auf Läufe von 80 und 73 Wo, Seles auf 91 und 64 Wo. Świątek brachte es in ihrer ersten Phase seit April 2022 auf 75 Wochen, bevor Sabalenka sie im September 2023 ablöste. Henin hielt von März 2007 bis Mai 2008 61 Wochen durch, ehe sie ihren überraschenden Rücktritt erklärte. Barty stand 114 Wochen in Serie oben und verabschiedete sich 2022 ebenfalls vom Profi-Tennis.
Die Zahlen erklären viel, doch am Ende geht es um Konstanz gegen starke Konkurrenz. Sabalenka liefert Woche für Woche Ergebnisse, auf Hartplatz ebenso wie auf Sand. Sie hat einen klaren Vorsprung, muss ihn jedoch gegen Rivalinnen such as Świątek behaupten. Gelingt ihr das bis Saisonende, verlängert sie eine Serie, die schon jetzt in den Geschichtsbüchern steht.
