Emma Raducanu beendet 2025 früh, jedoch fällt das Fazit positiv aus. Aus den Top 50 kommend, arbeitet sie sich stabil in Richtung Top 35. Es gibt mehr Konstanz, auch wenn es Schwankungen gab. Für den Sprung zurück in die Spitze 2026 braucht es größere Ausbeute bei WTA-1000-Events und eine bessere Bilanz gegen Top-10-Gegnerinnen.
Erwarteter Auftakt: Januar bis März
Der Plan für 2026 zeichnet sich ab. Zum Start bietet sich Auckland (WTA 250, 5.–11. Januar) an, ehe die Australian Open (18. Jan.–1. Feb.) folgen – dort erreichte sie 2025 erstmals Runde drei. Der Mittlere Osten ruft mit Abu Dhabi (WTA 500, 2.–8. Feb.), Katar (WTA 1000, 9.–15. Feb.) und Dubai (WTA 1000, 16.–22. Feb.). In Indian Wells (2.–15. März) ist sie seit 2021 gesetzt, in Miami (16.–29. März) möchte sie den Viertelfinal-Lauf von 2025 bestätigen.
Frühling in Europa: Team und Sand
Ein BJK-Cup-Einsatz Anfang April wäre denkbar. Danach stehen Stuttgart (WTA 500, 13.–19. April) sowie die großen Sandturniere in Madrid (20. April–3. Mai) und Rom (4.–17. Mai) an. In Paris (French Open, 24. Mai–7. Juni) fehlt ihr noch der Sprung in Runde drei; genau dort könnte sie 2026 ansetzen.
Heimwochen und US-Sommer
Auf Rasen peilt sie Queen’s (8.–14. Juni) und Eastbourne (22.–27. Juni) an, bevor Wimbledon (29. Juni–12. Juli) den Fokus bildet – dort stand sie 2021 und 2024 im Achtelfinale. In Washington (27. Juli–2. Aug.) startete oft ein guter US-Sommer. Es folgen Toronto (2.–13. Aug.) und Cincinnati (12.–23. Aug.), wo sie 2022 Serena Williams und Victoria Azarenka schlug. In New York (US Open, 30. Aug.–13. Sept.) will sie nach Runde drei 2025 weiterkommen.
Asien und möglicher Teamabschluss
Zum Herbst zählen Peking (28. Sept.–11. Okt.), Wuhan (12.–18. Okt.) und Ningbo (19.–25. Okt.). Sollten die Britinnen die BJK-Cup-Finals (22.–27. Sept.) erreichen, hätte sie dort einen wertvollen Teamblock. Der Schlüssel bleibt eine gezielte Turnierwahl sowie Fitnessphasen zwischen dichten Swing-Abschnitten, beispielsweise vor Peking.
