Mboko schlägt Fernandez und zieht in Hongkong ins Finale ein

by Faruk Imamovic
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Mboko schlägt Fernandez und zieht in Hongkong ins Finale ein
© WTA/X/Fair Use

Victoria Mboko hat ihr Ausnahmejahr mit einem weiteren Statement-Sieg gekrönt. Die 19-Jährige setzte sich im ersten WTA-Tour-Duell mit ihrer Landsfrau Leylah Fernandez im Halbfinale der Hong Kong Open nach holprigem Start mit 2:6, 6:3, 6:2 durch. Fernandez, US-Open-Finalistin 2021, dominierte zunächst die Ballwechsel. Mboko fand jedoch ihren Rhythmus, griff früher an und drehte das Match, um ihr zweites Finale 2025 zu erreichen – nach dem Triumph beim Canadian Open im August.

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Im Endspiel trifft sie auf die Spanierin Cristiana Busca, die Maya Joint klar mit 6:3, 6:1 ausschaltete. Für Busca ist es das erste WTA-Finale.

Rasanter Aufstieg 2025

Mbokos Entwicklung in diesem Jahr ist steil. Anfang Januar stand sie noch auf Rang 333, Fernandez auf 31. Nach fünf ITF-Einzeltiteln im Frühjahr stieß sie im März in die Top 200 vor und erreichte via Roland-Garros-Drittrunde die Top 100. Der Durchbruch kam im August in Toronto: Als Wildcard gewann sie den Canadian Open und besiegte auf dem Weg vier Grand-Slam-Siegerinnen, darunter die ehemalige Nummer 1 Naomi Osaka und die amtierende French-Open-Championess Coco Gauff. Damit debütierte sie nicht nur in den Top 50, sondern auch in den Top 30.

Ranglistenlage und nächste Ziele

Schon vor Hongkong war Mboko als kanadische Nummer 1 für das Jahresende gesetzt. Mit dem Halbfinal-Erfolg festigte sie den Vorsprung: In den Live-Rankings liegt sie nun auf Platz 18 mit 2.070 Punkten, Fernandez schließt die Saison auf Position 22 mit 1.821 Punkten ab. Höher geht es 2025 nicht mehr – selbst mit dem Titel bliebe sie hinter Liudmila Samsonova (Nr. 17, 2.209) bei maximal 2.157 Punkten. Allerdings hat sie zu Beginn der nächsten Saison beim Australian Open keine Zähler zu verteidigen. Sie und ihr Team können daher früh im Jahr auf einen weiteren Sprung hoffen.

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