Amanda Anisimova wird ihre Sandplatzsaison doch nicht in Rom beginnen. Die Amerikanerin zog kurz vor ihrem geplanten Auftaktmatch bei den Italian Open zurück und muss weiter wegen einer Verletzung am linken Handgelenk pausieren.
Die 24-Jährige, aktuell die Nummer 6 der Welt, hatte zuletzt beim Miami Open gespielt. Dort verlor sie im Achtelfinale gegen Belinda Bencic. Danach sagte Amanda bereits die Turniere in Charleston und Madrid ab, weil die Beschwerden am Handgelenk anhielten.
Am Wochenende war sie jedoch in Rom angekommen und wirkte zunächst bereit für ihr erstes Turnier seit fast zwei Monaten. Am Donnerstagnachmittag folgte dann die Absage, kurz bevor sie gegen Jelena Ostapenko antreten sollte.
Ruse rückt als Lucky Loser nach
Für Amanda rückt Elena-Gabriela Ruse ins Hauptfeld. Die Rumänin hatte in der letzten Qualifikationsrunde gegen Sinja Kraus verloren, bekommt nun jedoch als Lucky Loser doch noch eine Chance im Turnier.
Die Veranstalter bestätigten die Absage in einer kurzen Mitteilung. „Amanda Anisimova hat wegen einer Verletzung am linken Handgelenk zurückgezogen. Elena-Gabriela Ruse nimmt ihren Platz im Feld als Lucky Loser ein. Wir wünschen Amanda eine schnelle Genesung“, hieß es vom Turnier.
French Open rücken näher
Für Anisimova ist der Rückzug ein weiterer Rückschlag. Durch die Absage in Rom hat sie 2026 weiterhin kein Match auf Sand bestritten. Sollte sie nicht noch kurzfristig eine Wildcard für das WTA-500-Turnier in Straßburg annehmen, das vom 17. bis 23. Mai stattfindet, würde sie ohne Sandplatzmatch in die French Open gehen.
Das wäre eine schwierige Ausgangslage, besonders weil ihr ohnehin Spielpraxis fehlt. Schon vor der Pause wegen der Handgelenksverletzung hatte Anisimova mit Konstanzproblemen zu kämpfen. Ihre Jahresbilanz steht bei 11:6.
Die frühere Nummer 3 der Welt erreichte 2025 die Finals in Wimbledon und bei den US Open. Im Moment bleibt jedoch offen, wann sie wieder einsatzbereit ist und ob sie in dieser Sandplatzsaison überhaupt noch ein Match bestreiten kann.
