Tamara Korpatsch hat beim WTA-1000-Turnier in Cincinnati den Einzug in die dritte Runde verpasst. Die deutsche Nummer eins verlor gegen die US-Amerikanerin Iva Jovic mit 4:6, 3:6 und ist damit als letzte deutsche Spielerin aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
Für Korpatsch endete das Turnier deutlich schneller als ihr Auftaktmatch. In der ersten Runde hatte sich die 31-Jährige noch in drei Sätzen gegen die Australierin Maya Joint durchgesetzt. Gegen die Weltranglisten-16. Jovic gelang ihr kein weiterer Erfolg.
Der Unterschied zum Auftakt war deutlich
Korpatsch kam mit einem Erfolgserlebnis nach Cincinnati. Vor dem Turnier in Ohio hatte sie ihr Heimturnier in Hamburg gewonnen. Auch gegen Joint behauptete sie sich trotz eines schwierigen Verlaufs und erreichte die zweite Runde.
Gegen Jovic konnte sie diesen Lauf jedoch nicht fortsetzen. Der erste Satz blieb mit 4:6 noch eng, im zweiten Durchgang setzte sich die Amerikanerin mit 6:3 durch. Damit endete Korpatschs Cincinnati-Auftritt ohne Satzgewinn in ihrem zweiten Match.
Mehr lässt sich aus dem Ergebnis allein taktisch nicht ableiten. Der Bericht enthält keine Angaben zu Aufschlagquoten, Breakchancen oder längeren Phasen des Matches. Klar ist jedoch, dass Korpatsch nach dem erfolgreichen Turnier in Hamburg und dem mühsamen Auftaktsieg diesmal keine dritte Runde erreichte.
Deutsche Spielerinnen sind komplett ausgeschieden
Mit Korpatschs Niederlage ist auch die letzte deutsche Teilnehmerin aus dem mit 7,5 Millionen Dollar dotierten Turnier ausgeschieden. Tatjana Maria verlor ebenfalls in der zweiten Runde, während Eva Lys bereits zum Auftakt scheiterte.
Damit endet der deutsche Auftritt in Cincinnati ohne Spielerin in Runde drei. Für Korpatsch war das Turnier zugleich Teil der Vorbereitung auf die US Open, die vom 30. August bis 13. September ausgetragen werden.
Ihr jüngster Lauf bleibt dadurch zweigeteilt: Auf den Titel in Hamburg folgte in Cincinnati zunächst ein erkämpfter Sieg, anschließend jedoch eine klare Niederlage gegen Jovic. Der Sprung in die nächste Turnierphase blieb der deutschen Nummer eins damit verwehrt.
