Amanda Anisimova sieht sich nach ihrem Sieg gegen Linda Noskova „in die richtige Richtung“ unterwegs. Vor ihrem Viertelfinalduell in Cincinnati gegen Jessica Pegula betont die US-Amerikanerin zudem, dass es ihr keineswegs an Selbstvertrauen mangelt – obwohl sie ihre Landsfrau bislang noch nie besiegen konnte.
Die Wimbledon- und US-Open-Finalistin von 2025 war nach mehreren Monaten mit wechselhaften Leistungen auf Platz zehn der Weltrangliste zurückgefallen. Beim WTA-1000-Turnier in Cincinnati scheint die 24-Jährige nun jedoch wieder zu ihrer Form zu finden.
Am Mittwoch zeigte Anisimova eine herausragende Leistung und bezwang die amtierende Wimbledon-Siegerin Noskova mit 6:1, 6:4. Vor ihrem Erfolg gegen die Weltranglistenachte aus Tschechien hatte die US-Amerikanerin bereits Zeynep Sonmez klar besiegt und zudem einen bemerkenswerten Dreisatzsieg gegen die frischgebackene Washington-Siegerin Alexandra Eala gefeiert.
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Kaum zu glauben: Seit den Australian Open hat Anisimova bei einem Turnier erstmals wieder drei Matches in Folge gewonnen. In Dubai hatte die ehemalige Nummer drei der Welt im Februar zwar das Halbfinale erreicht, dort aber lediglich zwei Partien gewonnen: In der ersten Runde hatte sie ein Freilos, in der zweiten profitierte sie von einer Aufgabe beziehungsweise einem Nichtantritt ihrer Gegnerin.
Anisimova: „A huge step in the right direction ... My game is starting to click once again“
"Even the last few rounds, I would've said the same thing probably. It was a bit frustrating at times playing because I know my game wasn't where I want it to be and I accepted that to try to work with what I had," sagte die zweimalige Grand-Slam-Finalistin nach ihrem souveränen Erfolg gegen Noskova.
"Today, it was a huge step in the right direction. The way I was playing, it was the way I was playing all of last year, so I was really, really happy and kind of relieved with my performance, knowing that things are starting to click for me and all the hard work is paying off."
Anisimova lässt sich von ihrer 0:5-Bilanz gegen Pegula nicht verunsichern: „I'm happy with how I'm playing“
Wenn Anisimova am Donnerstag den Platz betritt, geht es für sie um den Einzug in ihr zweites Halbfinale in diesem Jahr – zugleich will sie im sechsten Anlauf endlich ihren ersten Sieg gegen Pegula feiern.
Vier der fünf bisherigen Duelle fanden auf Hartplatz statt. Bemerkenswert ist außerdem, dass Pegula zwar alle fünf Begegnungen gewann, drei davon jedoch erst im dritten Satz entschieden wurden.
"I always learn something when I play her and what I need to improve after those matches... I'm happy with the way that I'm playing, and I'm looking forward to it," sagte die an Nummer drei gesetzte Gegnerin mit Blick auf das bevorstehende Duell.
Anisimovas Selbstvertrauen dürfte durch ihre bisherige Woche in Cincinnati einen deutlichen Schub erhalten haben. Nun bleibt abzuwarten, ob sie diesen Schwung nutzen kann, um ihre Niederlagenserie gegen Pegula zu beenden.
