Aryna Sabalenka ist auch beim WTA-1000-Turnier in Cincinnati, dem letzten großen Event vor den US Open, nicht aus ihrer Krise herausgekommen. Die Belarussin scheiterte damit zum dritten Mal in Folge im Achtelfinale – zuvor war ihr das bereits in Wimbledon und Toronto passiert. Gegen Sara Bejlek unterlag sie in zwei Sätzen.
Bejlek, die in diesem Jahr das WTA-500-Turnier in Abu Dhabi gewonnen hatte, lag im ersten Satz gleich zweimal mit einem Break zurück. Auch im zweiten Durchgang geriet sie zunächst mit einem Break ins Hintertreffen. In beiden Situationen fand die Tschechin jedoch eine starke Antwort und bestätigte damit eindrucksvoll ihr großes Talent, das in dieser Saison endgültig zum Vorschein gekommen ist.
Macci analysiert Sabalenkas Schwierigkeiten
Rick Macci, der frühere Trainer von Andy Roddick, Serena Williams und Maria Sharapova, analysierte Sabalenkas aktuelle Situation auf X. "She´s on slippery ground: she still has an unreal serve, but in difficult moments I see a different attitude, especially in terms of her nervous hold. His confidence comes and goes, up and down, but he continues to have explosive power from the baseline," schrieb er.
"He can completely change history in a Grand Slam, because he has already mentally proven that he is a tiger, not a lamb. Right now Sabalenka is competing against herself. When an athlete does this, she can still achieve a few victories, but mentally her confidence is shattered. This year in New York everything will be very open in the women´s tournament: as many as 15 players could have the last word".
Die Weltranglistenerste hätte in der Weltrangliste von Elena Rybakina überholt werden können, wenn die Kasachin in Ohio das Finale erreicht hätte. Rybakina musste sich jedoch während ihres Matches gegen Iga Swiatek wegen einer Beinverletzung zurückziehen. Ihre Teilnahme an den US Open ist derzeit ungewiss.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Nummer zwei der Welt in New York antreten kann.
