Barbora Krejcikova gibt zu, dass sie mental derzeit „not in the best frame of mind“ ist und mit mentaler Erschöpfung zu kämpfen hat.
Bei den diesjährigen US Open war die zweimalige Grand-Slam-Siegerin an Position 27 gesetzt. Für die frühere Nummer zwei der Welt verlief das Turnier jedoch alles andere als denkwürdig: In der ersten Runde unterlag sie der Weltranglisten-92. Kamilla Rakhimova überraschend mit 6:7 (4), 2:6.
Nachdem Krejcikova im ersten Satz einen Break-Rückstand noch aufgeholt hatte, brach sie im Tiebreak ein. Die Tschechin verlor vier Punkte in Folge, sodass Rakhimova mit 6:2 in Führung ging und anschließend ihren dritten Satzball verwandelte.
Damit war die Partie für die Wimbledon-Siegerin von 2024 praktisch entschieden. Krejcikova produzierte im zweiten Satz vier Doppelfehler, gab ihr Aufschlagspiel dreimal ab und unterliefen 21 unerzwungene Fehler.
Insgesamt kam Krejcikova auf acht Doppelfehler und 41 unerzwungene Fehler. Dem standen lediglich 22 direkte Gewinnschläge gegenüber.
Best win of her season 🙌
Kamilla Rakhimova takes out No.27 seed Krejcikova 7-6, 6-2! pic.twitter.com/q6LH2I8mn5ADVERTISEMENT— US Open Tennis (@usopen) August 30, 2026
Krejcikova: I'm just not in the best frame of mind... My batteries are flat
Bereits vor den US Open hatte der Tennisstar aus Tschechien in Nordamerika große Probleme. Sowohl in Toronto als auch in Cincinnati schied sie jeweils in der Auftaktrunde aus. Nach einer Bilanz von 0:3 während der diesjährigen nordamerikanischen Hartplatzsaison fand die 30-Jährige deutliche Worte.
“The whole US tour didn’t go well for me. I’m just not in the best frame of mind,” sagte Krejcikova anschließend gegenüber tschechischen Medien.
“Of course, I have an explanation. We’ve discussed it a lot internally, and it’s a combination of several factors. The biggest one is probably that my batteries are flat.
“It’s been plaguing me throughout the whole US tour. Although we’ve been preparing, training and working hard to improve, it hasn’t worked out in a single match.”
Krejcikova: I haven't suffered any major injuries
Nach ihrer Niederlage gegen Rakhimova bestätigte Krejcikova, dass sie nicht verletzt sei, sondern lediglich mental mitgenommen.
“I haven’t suffered any major injuries. We’ve been able to train, and I didn’t pick up any injuries during those matches either. That’s another positive I’m glad about, even though it’s hard to find anything positive right now," ergänzte die zweimalige Grand-Slam-Siegerin.
Vor ihrer schwierigen Phase in Nordamerika hatte Krejcikova eine solide Saison gespielt. Sie gewann das Turnier in Athen, wurde in ’s-Hertogenbosch Zweite und erreichte in Prag das Halbfinale. Nach ihren drei jüngsten Niederlagen weist sie 2026 nun eine Bilanz von 23:12 auf.
Da Krejcikova ihre Viertelfinalpunkte von den US Open des vergangenen Jahres nicht verteidigen konnte, ist sie in der Live-Weltrangliste bereits um sieben Plätze abgerutscht. Nach Veröffentlichung der neuen Rangliste dürfte sie zudem aus den Top 35 fallen.
