Elena Rybakina gab nach ihrem Auftaktsieg bei den US Open eine recht rätselhafte Antwort auf Fragen zu ihrem Gesundheitszustand. Die Kasachin erklärte, sie wolle von Tag zu Tag schauen.
Erst zehn Tage zuvor hatte sich die Weltranglistenzweite im Viertelfinale von Cincinnati gegen Iga Swiatek am linken Bein verletzt. Nach nur vier Spielen musste sie die Partie aufgeben.
Wenige Tage vor Beginn der US Open erklärte Rybakina, ihre Genesung verlaufe gut. Gleichzeitig räumte sie jedoch ein, noch nicht wieder viel zu trainieren.
Bei ihrer Pressekonferenz vor dem Turnier in New York bestätigte die amtierende Australian-Open-Siegerin schließlich, dass sie in Flushing Meadows antreten werde.
Am Dienstag gelang Rybakina dann die erfolgreiche Rückkehr auf den Platz. In der ersten Runde setzte sie sich mit 6:3, 6:2 gegen die amerikanische Wildcard-Spielerin Thea Frodin durch.
Rybakina: „We’ll see day by day“
Nachdem sie ihre Auftaktaufgabe ohne größere Probleme gemeistert hatte, machte die zweifache Grand-Slam-Siegerin deutlich, dass sie mit Blick auf ihre körperliche Verfassung weiterhin nicht zu weit vorausplanen möchte.
„We’ll see day by day. I’m glad I played the match, I won the match. We’ll see how I feel tomorrow.. Because I had to take quite a break. I wasn’t playing or doing much physically. For me now a step at a time. The most important is to recover and listen to the body. For now it’s been okay," sagte Rybakina nach ihrem Auftaktsieg in New York.
Elena Rybakina after beating Thea Frodin at the U.S. Open
“She played really well today. She has great shots, great serve. It was not easy. I’m just happy to be here. Thank you so much for coming and supporting us. It’s always a nice atmosphere. I really enjoyed it. Just looking… pic.twitter.com/AEbS5yOZcVADVERTISEMENT— The Tennis Letter (@TheTennisLetter) September 1, 2026
Rybakina wartet auf ihre nächste Gegnerin und hält Nummer-eins-Chance am Leben
In der zweiten Runde der US Open trifft Rybakina auf die Siegerin der Partie zwischen Darja Vidmanova und Jessica Bouzas Maneiro.
Mit dem Sieg gegen Frodin hielt die Weltranglistenzweite zudem ihre ausgezeichneten Chancen auf Platz eins in Flushing Meadows am Leben.
Rybakina war mit lediglich 434 Punkten Rückstand auf Aryna Sabalenka in das Turnier gestartet und muss zudem deutlich weniger Punkte verteidigen als die Belarussin. Sollte die Kasachin das Halbfinale erreichen, ist ihr die Nummer eins der Welt unabhängig von Sabalenkas Abschneiden sicher.
Sabalenka kann ihre Spitzenposition dagegen nur behaupten, wenn sie ihren US-Open-Titel verteidigt und zugleich darauf hofft, dass Rybakina vor dem Halbfinale ausscheidet.
