Jessica Pegula hat das Achtelfinale der US Open erreicht. Die an Nummer drei gesetzte US-Amerikanerin setzte sich nach einem starken Comeback mit 1:6, 6:4, 6:3 gegen die an Nummer 31 gesetzte Leylah Fernandez durch.
Zu Beginn der Partie fand die bestplatzierte US-Amerikanerin nur schwer in ihr Spiel. Vor allem ihr Aufschlag bereitete Pegula große Probleme: Sie kassierte zwei Breaks und brachte lediglich drei Winner bei elf unerzwungenen Fehlern zustande.
Auch nach dem Verlust des ersten Satzes geriet Pegula im zweiten Durchgang früh unter Druck. Im fünften Spiel erspielte sich Fernandez einen Breakball, den die US-Open-Finalistin von 2024 jedoch abwehren konnte.
Diese Szene erwies sich möglicherweise als der entscheidende Impuls für Pegula. Im folgenden Spiel kam die Amerikanerin zu ihrer ersten Breakchance und nutzte sie umgehend. Fernandez gelang zwar das Rebreak, doch Pegula holte sich den zweiten Satz, indem sie die Kanadierin im zehnten Spiel erneut breakte.
Fernandez ließ ihre Chancen ungenutzt – und zahlte dafür den Preis
Nach dem bitteren Verlust des zweiten Satzes bekam Fernandez im dritten Spiel des entscheidenden Durchgangs zwei Breakbälle in Folge. Beide konnte sie jedoch nicht verwerten.
Pegula nutzte dies konsequent aus und nahm der an Nummer 31 gesetzten Kanadierin im folgenden Spiel problemlos den Aufschlag zum 3:1 ab. Mit dem Break im Rücken brachte die US-Amerikanerin ihren Aufschlag bis zum Ende der Partie souverän durch und vollendete damit ihr Comeback.
Jessica Pegula keeps her US Open dream alive 🗽
The No.3 seed survives Fernandez 1-6, 6-4, 6-3! pic.twitter.com/qEezxKYBVJADVERTISEMENT— US Open Tennis (@usopen) September 4, 2026
Im Achtelfinale der US Open wartet nun die an Nummer 16 gesetzte Sorana Cirstea auf Pegula.
Pegula erwartete gegen die „unorthodoxe“ Fernandez eine schwierige Partie
Vor dem Duell bei den US Open hatte Pegula im direkten Vergleich mit Fernandez mit 3:1 geführt. Dennoch stellte sich die US-Amerikanerin auf eine äußerst knifflige Aufgabe ein.
"I think she's tough to play. She plays a little bit unorthodox, likes to use her forehand and take the ball super early. When she's feeling it, it can be really tough to play against. I have had situations where I feel like I've played well against her and done well, but then sometimes if she's on and you start a little slow, she can really be super-aggressive and it's tricky to play against," Pegula sagte.
"It's hard. And then on top of that, being a lefty and returning her serve I think is always another hard part. There is definitely some stuff I'm going to have to work on and address probably tomorrow, and then hopefully I'm able to play well against her in the next round."
