Aryna Sabalenka hat eingeräumt, dass es mental und körperlich äußerst schwierig ist, den Kampf um die Weltranglistenführung bei den US Open auszublenden.
Vor Turnierbeginn war die Ausgangslage klar: Elena Rybakina konnte Sabalenka bereits mit dem Einzug ins Halbfinale von der Spitze verdrängen. Die Belarussin musste ihren Titel verteidigen, um überhaupt eine Chance auf den Verbleib auf Platz eins zu haben.
Bisher ist Sabalenka mit dem Druck gut umgegangen. Mit vier Siegen ohne Satzverlust zog sie ins Viertelfinale ein.
The three-peat is still on for Aryna Sabalenka 💪
She defeats Townsend 6-4, 6-3! pic.twitter.com/ZLrevM7vGmADVERTISEMENT— US Open Tennis (@usopen) September 6, 2026
Auch Rybakina ist nach drei Siegen zum Auftakt noch im Turnier vertreten. Am Montag trifft die Weltranglistenzweite im Achtelfinale auf Naomi Osaka.
Sabalenka: Es ist mental und körperlich schwierig, den Kampf um Platz eins auszublenden
Nach ihrem 6:4, 6:3-Erfolg gegen Taylor Townsend am Sonntag gab die 28-Jährige offen zu, dass es nicht einfach sei, anzutreten, während sie im Hinterkopf stets um die Bedeutung der Partie wisse.
"Probably they don't understand how hard it is mentally and physically to keep up the level and mentally stay kind of like disconnected from that, because the moment you start thinking about that, like, you lose it. So probably they don't understand how tough mentally it is not to focus on that and, like, constantly focusing on improving yourself," räumte der belarussische Tennisstar nach dem Sieg gegen Townsend ein.
Sabalenka führt die Weltrangliste seit Oktober 2024 an
Sabalenka belegt seit Oktober 2024 durchgehend Platz eins der Weltrangliste. Sollte sie die US Open und den September erfolgreich überstehen, wäre sie kurz davor, zwei komplette Jahre an der Spitze zu verbringen.
Bemerkenswert ist zudem, dass die Belarussin seit den French Open mehrfach Gefahr lief, die Weltranglistenführung zu verlieren. Jedes Mal konnte sie sich jedoch behaupten.
Als Nächstes wartet die amtierende Wimbledon-Siegerin Linda Noskova auf Sabalenka. Im direkten Vergleich führt die Belarussin mit 2:0.
