Pegulas 50 Siege zeigen die Konstanz hinter ihrer Saison

by Faruk Imamovic
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Pegulas 50 Siege zeigen die Konstanz hinter ihrer Saison
© Isidorobvazquez/X/Fair Use

Jessica Pegula wartet weiterhin auf ihren ersten Grand-Slam-Titel, führt aber eine andere wichtige Jahreswertung an. Mit 50 Siegen hat die Amerikanerin 2026 mehr Matches gewonnen als jede andere Spielerin auf der WTA Tour.

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Den Jubiläumserfolg holte Pegula im Viertelfinale der US Open gegen Emma Navarro. Ihr New Yorker Lauf endete im Halbfinale, ebenso wie bei den Australian Open. In Wimbledon erreichte sie das Viertelfinale. Dazu gewann sie die Turniere in Dubai und Charleston und stand in drei weiteren WTA-Endspielen.

Die Gesamtzahl braucht den richtigen Maßstab

Elena Rybakina folgt mit 49 Siegen, Aryna Sabalenka steht bei 46. Mirra Andreeva kommt auf 44, Elina Svitolina auf 43. Alexandra Eala, die nach ihrem Titel in Washington zeitweise an der Spitze dieser Liste lag, ist mit 40 Erfolgen Siebte.

Pegulas Führung belegt vor allem ihre Verfügbarkeit und Beständigkeit. Sie benötigte 63 Matches für ihre 50 Siege. Rybakina bestritt 62 Partien, Sabalenka nur 55. Die reine Zahl sagt deshalb nicht automatisch, dass Pegula die beste Siegquote oder die größten Titel besitzt.

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Gerade darin liegt jedoch der Wert der Statistik. Pegula hat über verschiedene Turnierkategorien und Grand-Slam-Wochen hinweg konstant genug gespielt, um mehr gewonnene Matches anzusammeln als die beiden Spielerinnen, deren Rivalität die Saison stark geprägt hat. Ihre Bilanz verbindet Tiefe bei den Majors mit Erfolgen auf der regulären Tour.

Die drei zusätzlichen Finals zeigen außerdem, wie selten ihre Turniere früh endeten.

Der Herbst bietet eine neue Belohnung

Pegulas nächster Start erfolgt bei den Singapore Open ab dem 21. September. Rybakina und Sabalenka kehren bei den China Open zurück. Damit bleibt das Rennen um die meisten Jahressiege offen, denn nur vier Erfolge trennen die ersten drei Spielerinnen.

Wichtiger als diese Nebenwertung ist für Pegula ihre Position im Race zu den WTA Finals. Sie liegt dort auf Rang drei und besitzt sehr gute Chancen auf die Qualifikation für das Saisonfinale, das vom 8. bis 15. November in Indian Wells stattfindet.

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Die Zahl 50 ersetzt keinen Grand-Slam-Pokal. Sie erklärt jedoch, warum Pegula auch ohne Major-Titel zu den prägenden Spielerinnen des Jahres gehört. Ihre Saison beruht nicht auf einem einzigen Ausreißer, sondern auf wiederholten tiefen Läufen. Singapur gibt ihr nun die Gelegenheit, diese Konstanz in einen dritten Titel und weitere wichtige Punkte umzuwandeln.

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