Paula Badosas vielversprechende Woche in São Paulo ist im Halbfinale zu Ende gegangen. Die ehemalige Weltranglistenzweite unterlag der auf Platz 317 geführten Nadia Podoroska überraschend mit 3:6, 4:6.
Die als Nummer zwei gesetzte Spanierin erwischte beim WTA-250-Turnier in Brasilien einen schleppenden Start und hatte vor allem bei eigenem Aufschlag große Probleme. Podoroska nutzte das konsequent aus, nahm Badosa dreimal den Aufschlag ab und sicherte sich den ersten Satz.
Im zweiten Durchgang setzte sich dieses Muster weitgehend fort. Zwar gelangen Badosa zwei Breaks, doch ihre Aufschlagschwierigkeiten blieben bestehen. Podoroska nahm ihr den Aufschlag erneut dreimal ab. Erwähnenswert ist, dass die Halbfinalistin der Australian Open 2025 im zweiten Satz zweimal einen Break-Rückstand aufholte. Beim Stand von 4:5 verlor sie jedoch im zehnten Spiel erneut ihr Aufschlagspiel – und damit auch das Match.
Badosa verpasst ihr zweites WTA-Finale 2026
Mit einem Sieg gegen Podoroska hätte die ehemalige Weltranglistenzweite ihr zweites WTA-Finale in diesem Jahr erreicht. Bereits im Juli war sie in Iași als Zweite aus dem Turnier hervorgegangen.
Zudem wäre es im Endspiel von São Paulo zu einem rein spanischen Duell mit Kaitlin Quevedo gekommen.
Badosa erfüllt sich in São Paulo einen Lebenstraum
Auch wenn Badosa den Titel in São Paulo verpasste, ging für sie am Donnerstag ein großer Traum in Erfüllung: Zum ersten Mal in ihrem Leben traf sie auf ihr Idol Maria Sharapova.
„Manche Menschen inspirieren einen aus der Ferne – und dann hat man das Glück, sie kennenzulernen. Heute war einer dieser Momente. Du bist einfach unglaublich, @mariasharapova. Die kleine Paula hat sich heute einen Traum erfüllt“, schrieb die 28-Jährige zu ihrem Instagram-Beitrag.
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In der aktualisierten WTA-Rangliste wird Badosa unterdessen 14 Plätze gutmachen. Am Montag soll sie auf Position 56 geführt werden.
