Coco Gauff sieht Elena Rybakinas Aufstieg nicht als Überraschung

by Faruk Imamovic
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Coco Gauff sieht Elena Rybakinas Aufstieg nicht als Überraschung
© TheTennisLetter/X/Fair Use

Elena Rybakina reist mit einer klaren neuen Rolle zum China Open. Nach zwei Grand-Slam-Titeln in dieser Saison und dem Sprung auf Platz eins der Weltrangliste ist sie nicht mehr nur eine der gefährlichsten Spielerinnen im Feld, sondern die aktuelle Nummer eins. Coco Gauff überrascht diese Entwicklung allerdings nicht.

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Gauff sieht keine plötzliche Veränderung

Für die Amerikanerin liegt Rybakinas Aufstieg weniger in einem unerwarteten Leistungssprung als darin, dass mehrere Faktoren inzwischen zusammenpassen.

„Ich habe das Gefühl, Elena war schon immer eine Topspielerin. Ich denke, sie hatte einfach einige Probleme mit Verletzungen, vielleicht mit der Konstanz. Offensichtlich ging sie durch ihre eigenen Dinge. Ich denke, jetzt scheint alles zusammengekommen zu sein“, sagte Coco vor dem Turnier.

Rybakina gewann zu Saisonbeginn die Australian Open und später auch die US Open. Dort übernahm sie zudem die Führung in der Weltrangliste von Aryna Sabalenka. Für Coco passt diese Entwicklung zu einem größeren Bild im Frauentennis: Erfolge einzelner Spielerinnen erscheinen von außen manchmal überraschender, als sie innerhalb des Feldes wahrgenommen werden.

„Es gibt keine Überraschungen. Ich denke, es geht darum, wer in der Lage ist, diese Chancen zu nutzen, wenn man sie bekommt“, erklärte Coco. Rybakina sieht sie dabei als Spielerin, die aufgrund ihrer vorhandenen Waffen weiter Titel gewinnen kann.

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Ein mögliches Halbfinale mit Vorgeschichte

Beim China Open könnten beide erneut direkt aufeinandertreffen. Rybakina und Gauff befinden sich in derselben Hälfte des Tableaus und würden sich bei entsprechenden Ergebnissen im Halbfinale begegnen.

Für Gauff wäre dieses mögliche Duell besonders relevant. Rybakina führt den direkten Vergleich mit 2:1 und gewann die beiden jüngsten Begegnungen während der nordamerikanischen Hartplatzserie bei den Canadian Open und den US Open. Gauffs einziger Sieg liegt vier Jahre zurück und gelang ebenfalls bei den Canadian Open in Toronto.

„Hoffentlich kann ich in einigen weiteren Halbfinals nicht gegen sie verlieren, denn es waren zwei direkt hintereinander“, sagte Gauff lächelnd. „Vielleicht fällt es beim nächsten Mal auf meine Seite.“

Peking wird zum nächsten Belastungstest

Rybakina wartet in der zweiten Runde auf Yuliia Starodubtseva oder Alina Charaeva. Gauff trifft auf Camila Osorio oder Lanlana Tararudee.

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Damit bietet Peking nicht nur den nächsten Auftritt der Weltranglistenersten, sondern möglicherweise auch ein erneutes direktes Duell zweier Spielerinnen, deren jüngste Begegnungen klar zugunsten Rybakinas ausgingen. Gerade deshalb würde ein weiteres Halbfinale zeigen, ob Gauff diese Serie diesmal stoppen kann.

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