Alexandra Eala verliert Asienspiel-Halbfinale gegen Xiyu Wang

by Faruk Imamovic
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Alexandra Eala verliert Asienspiel-Halbfinale gegen Xiyu Wang
© asian_tennis/X/Fair Use

Alexandra Eala hat bei den Asienspielen eine Goldmedaille im Einzel verpasst. Die topgesetzte Filipina unterlag Xiyu Wang nach einer Satzführung mit 6:3, 3:6 und 2:6. Damit bleibt Eala Bronze, während Wang ins Finale einzog.

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Die Niederlage wiegt besonders schwer, weil Alex auf die China Open verzichtet hatte, um bei den Asienspielen anzutreten. Als bestplatzierte Spielerin des Feldes war sie die Favoritin. Ihr Turnierplan setzte damit bewusst auf die Chance, erstmals Gold zu gewinnen, doch Wang drehte das Halbfinale nach dem verlorenen Auftaktsatz.

Ein Vorsprung reicht nicht zum Endspiel

Ealas Reaktion zeigte, wie schwer sie das Ergebnis traf. „Ich denke, es gab viele gute Punkte und viele schwierige Momente für mich. Am Ende hat sie besser gespielt“, sagte die 21-Jährige. Sie brauche etwas Zeit, um das Match zu verarbeiten.

Der Verlauf macht die Enttäuschung nachvollziehbar. Alex hatte nach dem 6:3 die bessere Ausgangslage, verlor danach jedoch zunehmend die Kontrolle. Ohne zusätzliche Statistiken lässt sich kein einzelner taktischer Grund festlegen. Das klare 2:6 im Entscheidungssatz zeigt allerdings, dass Wang ihre Steigerung bis zum Ende halten konnte.

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Alex betonte, sie habe sich so gut wie möglich vorbereitet und alles gegeben. Die Bronzemedaille ist deshalb kein wertloses Ergebnis, fühlt sich angesichts ihrer Setzung und der bewusst getroffenen Turnierwahl jedoch kleiner an als erhofft. Das Halbfinale war schließlich genau jene Phase, in der aus einer guten Turnierwoche die erhoffte Goldchance werden sollte.

Der nächste Test folgt auf der WTA-Tour

Lange bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Eala wird nun nach Wuhan reisen und die Tour fortsetzen. Dort wird sie zum zweiten Mal im Hauptfeld stehen. Bei ihrem Debüt 2024 verlor sie in der ersten Runde gegen Katerina Siniakova, im vergangenen Jahr scheiterte sie bereits zu Beginn der Qualifikation an Moyuka Uchijima.

Diesmal reist Eala dank ihrer Ranglistenposition als gesetzte Spielerin an. In Dubai, Indian Wells und Cincinnati hat sie 2026 bereits ihre ersten Hauptfeldsiege bei Turnieren dieser Kategorie geholt. Wuhan gehört noch zu den drei großen WTA-Veranstaltungen, bei denen ihr ein solcher Erfolg fehlt.

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Der Wechsel zurück auf die Tour bietet Eala eine schnelle Gelegenheit zur Reaktion. Bronze bleibt ein Erfolg für die Philippinen. Ihre nächste Aufgabe besteht darin, die Enttäuschung nicht in das nächste Turnier mitzunehmen.

Alexandra Eala Xiyu Wang
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