Aryna Sabalenka findet in Peking schnell zurück in den Turnierrhythmus

by Faruk Imamovic
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Aryna Sabalenka findet in Peking schnell zurück in den Turnierrhythmus
© josemorgado/X/Fair Use

Aryna Sabalenka ist mit einem klaren 6:1, 6:3 gegen Renata Zarazúa in das WTA-Turnier von Peking gestartet. Nach einem Freilos in der ersten Runde benötigte die Belarussin keine lange Eingewöhnung und verhinderte, dass sich die Unsicherheit eines schwierigen Sommers in China fortsetzt.

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Sabalenka hatte bei den US Open das Finale gegen Elena Rybakina verloren. Rybakina zog anschließend auch in der Rangliste an ihr vorbei und ist in Peking als Nummer eins gesetzt. Sabalenkas Auftaktsieg war deshalb nicht nur ein Pflichtresultat, sondern ein erster Schritt, um die unmittelbare Konkurrenz im Saisonendspurt wieder unter Druck zu setzen.

Frühe Klarheit gegen Zarazúa

Der erste Satz mit 6:1 gab der Partie sofort eine eindeutige Richtung. Zarazúa konnte im zweiten Durchgang mehr Widerstand leisten, doch Sabalenka ließ beim 6:3 keine vollständige Wende zu. Gerade nach einem Freilos ist eine solche Partie wertvoll: Sie liefert Matchrhythmus, ohne unnötig viel Energie zu kosten.

In der nächsten Runde wartet Nikola Bartůňková. Für Sabalenka ändert sich damit die Ausgangslage. Nach dem souveränen Einstieg muss sie erneut die Favoritenrolle ausfüllen, während ihre Gegnerin ohne den Druck einer hohen Setzposition antreten kann.

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Der kurze Auftakt bietet Sabalenka zugleich Spielraum, einzelne Bereiche ihres Spiels unter Wettkampfbedingungen zu schärfen. Ein langer Dreisatzkampf hätte zwar mehr Belastungstoleranz geprüft, aber nach den wechselhaften Monaten ist ein klarer Sieg die bessere Grundlage für eine tiefe Turnierwoche.

Mehrere Favoritinnen zeigen unterschiedliche Verläufe

Auch Linda Nosková hielt sich mit einem 6:4, 6:1 gegen Elena-Gabriela Ruse nicht lange auf. Mirra Andreeva musste dagegen gegen die Wildcard-Spielerin Yuan Yue zunächst einen 3:6-Satzverlust verkraften, gewann die folgenden Durchgänge aber jeweils 6:0. Ihre Reaktion war eindrucksvoll, offenbarte jedoch einen deutlich schwierigeren Beginn.

Naomi Osaka setzte sich gegen Maria Timofeeva mit 6:3, 3:6, 6:3 durch. Karolína Muchová besiegte Katie Boulter 7:6 (3), 6:1. Für Jasmine Paolini endete das Turnier dagegen überraschend: Sie verlor gegen Daria Snigur nach gewonnenem ersten Satz mit 6:3, 6:7 (5), 2:6.

Diese Ergebnisse zeigen, dass eine hohe Platzierung in Peking keine ruhige Anfangsphase garantiert. Sabalenkas Leistung gewinnt gerade im Vergleich an Wert, weil sie jede frühe Eskalation vermied.

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Der nächste Maßstab wird nicht allein das Ergebnis gegen Bartůňková sein. Entscheidend ist, ob Sabalenka die Kombination aus dominantem Start und kontrolliertem Abschluss wiederholen kann. Gelingt ihr das, könnte Peking aus einem sicheren Auftakt schnell eine echte Antwort auf Rybakinas jüngsten Vorsprung machen.

Aryna Sabalenka
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