Die schwierige Saison 2026 von Eva Lys hat sich in Peking fortgesetzt: Die ehemalige Nummer 39 der Weltrangliste gab ihr Auftaktmatch unter Tränen auf. Zu diesem Zeitpunkt lag sie gegen die 16-jährige Sun Xinran mit 1:6, 0:3 zurück.
Sun, aktuell Nummer 582 der Welt, hatte für ihr WTA-Hauptfelddebüt bei den China Open eine Wildcard erhalten. Im ersten Spiel der Partie musste sie zunächst ihr Aufschlagspiel abgeben.
Danach stellte Lys, die in dieser Woche auf Rang 102 der Weltrangliste stand, das Tennisspielen jedoch praktisch ein. Sun dominierte die Begegnung und gewann die folgenden neun Spiele in Serie.
Lys gibt Auftaktmatch in Peking unter Tränen auf
Nachdem sie einen Satz und zwei Breaks zurücklag, nahm Lys wegen offenbar auftretender Beschwerden im Bein- beziehungsweise Hüftbereich eine medizinische Auszeit. Nach der Behandlung gab die 24-jährige Deutsche die Partie unter Tränen auf.
every time tennis gods give me a little bit of hope just to hurt me so bad pic.twitter.com/xeqFv5F5EY
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Nach ihrem Erstrunden-Aus in Peking weist Lys in dieser Saison nun eine Bilanz von lediglich 8:19 Siegen auf. Zudem hat sie 2026 bislang noch kein einziges Mal zwei Matches in Folge gewonnen.
Da Lys die Punkte für das Achtelfinale in Peking aus dem vergangenen Jahr nicht verteidigen konnte, wird sie in der Weltrangliste weiter zurückfallen und aus den Top 130 herausrutschen.
Lys: „Die Freude am Tennis völlig verloren“
Die 24-jährige Deutsche, die im vergangenen Jahr ihren Durchbruch gefeiert hatte, räumte bei den US Open ein, dass der gestiegene Druck und die hohen Erwartungen ihre Leistungen 2026 negativ beeinflusst hätten. Dadurch habe sie „die Freude“ am Tennis verloren.
„Ich hatte in einigen Matches definitiv Probleme, weil ich mir selbst großen Druck gemacht habe und auch von außen viel Druck kam. Die Leute erwarteten von mir das Tennis, das ich im vergangenen Jahr gespielt hatte – ohne zu wissen, wie ich mich fühlte und was in den vergangenen Monaten mit mir passiert war“, sagte Lys in New York.
„Ich habe in den vergangenen Wochen viel mit meiner Psychologin gearbeitet, weil es inzwischen so weit gekommen war, dass ich die Freude daran, auf dem Platz zu stehen, völlig verloren hatte.“
