Iga Swiatek bezeichnet die Qualifikation für die WTA Finals als „noch ziemlich weit entfernt“. Gleichzeitig betont die Polin, dass sie das Saisonabschlussturnier unbedingt erreichen will.
Vor Beginn des laufenden WTA-1000-Turniers in Peking belegte die polnische Tennisstarin mit 3.584 im Jahr 2026 gesammelten Weltranglistenpunkten Platz zehn im Rennen um die WTA Finals. Auf die achtplatzierte Linda Noskova fehlten ihr 650 Punkte.
Auch wenn Swiateks Ausgangslage im Kampf um die Teilnahme am Saisonfinale alles andere als ideal ist, hat sie weiterhin gute Chancen – insbesondere, wenn sie bei den beiden aufeinanderfolgenden WTA-1000-Turnieren in Peking und Wuhan sehr erfolgreich abschneidet.
Am Samstag erwischte die sechsfache Grand-Slam-Siegerin in Peking einen gelungenen Start. Gegen Gao Xinyu setzte sie sich mit 6:2, 6:3 durch.
Former champ and current world #9 Iga Swiatek defeats Gao Xinyu 6-2, 6-3 to reach the 3rd round in Beijing.
She needs a very strong end of the year to still make the WTA Finals. pic.twitter.com/V7SYeE9LNIADVERTISEMENT— José Morgado (@josemorgado) October 3, 2026
Swiateks Teilnahme an den WTA Finals ist erstmals seit ihrem Durchbruch gefährdet
2020 – in dem Jahr, in dem Swiatek mit ihrem French-Open-Sieg erstmals ein Grand-Slam-Turnier gewann – sicherte sie sich einen Platz beim Saisonfinale der besten acht Spielerinnen. Da das Turnier wegen der Pandemie jedoch abgesagt wurde, kam die Polin damals nicht zu ihrem Debüt.
Von 2021 bis 2025 qualifizierte sich Swiatek anschließend regelmäßig für die WTA Finals. 2023 gewann sie das Saisonabschlussturnier zudem durch einen Finalsieg gegen Jessica Pegula.
Swiatek: „Ich war noch nie in dieser Situation – aber das Ziel sind die WTA Finals“
„Auf jeden Fall ist das das Ziel. Ich werde darum kämpfen. Natürlich ist mir das bewusst. Trotzdem fühlt es sich noch ziemlich weit entfernt an, weil es noch viele Turniere gibt, bei denen man zahlreiche Punkte sammeln kann. Ich versuche, Schritt für Schritt vorzugehen, denn wenn ich mich nur auf das nächste Match konzentriere, spiele ich am besten. Ich war noch nie in dieser Situation – deshalb ist es definitiv eine weitere Erfahrung in meiner Karriere“, sagte die polnische Tennisstarin.
Sollte Swiatek das Turnier in Peking gewinnen und 1.000 Weltranglistenpunkte sammeln, könnte sie abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz problemlos auf Platz acht im Rennen um die WTA Finals vorrücken.
