Der junge Schweizer Tennisprofi Henry Bernet sorgte bei den Australian Open für Aufsehen. Mit 18 Jahren gewann er das Junioren-Turnier in Melbourne und schrieb Geschichte, als erster Eidgenosse, der diesen Titel errang. Schon in jungen Jahren zeigt Bernet, dass er auf dem Tennisplatz großes Potenzial besitzt. Auch Roger Federer, eine Ikone im Tennis, schickte persönliche Glückwünsche, nachdem er von dem Erfolg erfuhr.
Triumph in Melbourne
Beim Turnier in Melbourne besiegte Bernet im Finale den US-Amerikaner Benjamin Willwerth mit 6:3, 6:4. Unter den Gratulanten befanden sich auch Stan Wawrinka, Belinda Bencic und Ben Shelton. Bernet verriet: "Sie haben ihre Glückwünsche überbracht und mir viel Erfolg auf meinem weiteren Weg gewünscht." Dieser Erfolg an den Australian Open ebnet ihm den Weg für weitere Herausforderungen im Tennis. Trotz der Vergleiche mit bekannten Größen wie Federer betonte er: "Die Leute wünschen sich den nächsten Federer oder Wawrinka – aber den wird es nicht geben." Der junge Spieler möchte seinen eigenen Weg gehen und die hohe Erwartungshaltung außen vor lassen.
Neuer Weg und Zukunftsaussichten
Mit Blick auf seine Zukunft plant Bernet, sich weiterzuentwickeln. Ab Februar wechselt er von Kai Stentenbach zu Sven Swinnen als Trainer. Zusätzlich wird Severin Lüthi in beratender Funktion unterstützen. Der 18-Jährige, der bereits als erster Spieler seines Jahrgangs ein Viertelfinale bei einem Challenger-Turnier erreichte, bereitet sich intensiv auf kommende Turniere vor. Ein Trainingsblock steht als Nächstes an, bevor er Ende Februar voraussichtlich beim Challenger-Turnier in Lugano antritt. Bernet betont, dass er seinen eigenen Weg gehen will und die Vergleiche mit Größen wie Federer bewusst ausblendet.
Der junge Spieler bewundert auch andere Talente im Tennis. Bei den Australian Open beeindruckte ihn vor allem Jannik Sinner. "Ich dachte vor dem TV immer, der sei so dünn – doch das ist absolut falsch. Wenn du ihn live siehst, merkst du, dass er sehr muskulös daherkommt", berichtete Bernet. Der Vergleich mit Sinner unterstreicht seinen Wunsch, im Tennis seinen eigenen Stil zu entwickeln. Seine Fortschritte sieht er als natürliche Entwicklung auf seinem Weg, der durch gute Beratung und intensives Training unterstützt wird. Sein Trainerteam, bestehend aus erfahrenen Trainern, gibt ihm die nötige Unterstützung, um auf höchstem Niveau zu konkurrieren. Bernet vertraut darauf, dass seine Trainer ihm helfen, seine Technik und mentale Stärke zu verbessern. Die Erfahrungen von Federer und anderen Profis motivieren ihn, immer weiter zu lernen und sich als Spieler zu beweisen.
