Lorenzo Musetti stand im Finale des Monte Carlo Masters 2025 – ein Höhepunkt in seiner Karriere. Dabei hätte das Turnier für ihn beinahe schon in der ersten Runde geendet. Gegen Yunchaokete Bu rang der Italiener um den Einzug in die nächste Runde. Danach besiegte er unter anderem Alex de Minaur, Matteo Berrettini und den dreifachen Titelträger Stefanos Tsitsipas.
Im Endspiel traf Musetti auf Carlos Alcaraz. Den ersten Satz konnte er noch mit klarem Spiel für sich entscheiden, doch im weiteren Verlauf des Matches machten sich die Anstrengungen der Woche bemerkbar. Nach einem medizinischen Timeout musste er sich schließlich mit 3:6, 6:1, 6:0 geschlagen geben.
„Wir wissen noch nicht genau, was die Verletzung ist, aber wir werden in den nächsten Tagen Tests machen“, sagte Musetti. „Wie man gesehen hat, konnte ich das Match nicht so beenden, wie ich wollte. In einem Finale wollte ich aber nicht aufgeben. Es war der beste Weg, auch wenn ich kaum noch weiterspielen konnte.“
Motivation für die Sandplatzsaison
Trotz der Enttäuschung zeigte sich Musetti zuversichtlich. „Ich ziehe viele positive Schlüsse. Ich habe einige meiner Ziele erreicht“, meinte er. „Jetzt fokussieren wir uns auf neue Ziele. Die Top 10 sind noch nicht erreicht, aber wir sind nah dran. Das bleibt das Hauptziel der Saison.“
Der Italiener plant, das nächste Turnier in Barcelona auszulassen und in Madrid wieder fit auf dem Platz zu stehen. Nach dem Lauf in Monte Carlo steht er nun kurz vor seiner ersten Top-10-Platzierung und wird auf Rang 11 geführt. Auf Sandplätzen fühlt sich Musetti ohnehin am wohlsten. „Ja, Sand ist wahrscheinlich mein Lieblingsbelag“, sagte er. „Man kann sagen, es ist mein natürliches Umfeld.“
Zum Schluss lobte er noch seinen Gegner: „Carlos ist jetzt schon eine Legende in diesem Sport, obwohl er jünger ist als ich. Er hat eine besondere Ausstrahlung auf dem Platz. Ich hoffe, ich bekomme bald meine Revanche.“
