Jannik Sinner spricht über Wimbledon-Sieg und Zukunft des Trainerteams

by Faruk Imamovic
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Jannik Sinner spricht über Wimbledon-Sieg und Zukunft des Trainerteams
© Wimbledon/X/Fair Use

Jannik Sinner wird auch 2026 nicht auf die Unterstützung seines erfahrenen Trainers Darren Cahill verzichten müssen. Wie die italienische Zeitung Corriere della Sera berichtet, wird der 59-jährige Australier seine ursprünglich für Ende 2025 geplante Pensionierung verschieben. Zwar soll Cahills Rolle künftig kleiner ausfallen, vor allem durch weniger Reisen, bei den wichtigsten Turnieren will er aber weiterhin im Team des Weltranglistenersten präsent sein.

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Janniks Hauptcoach bleibt Simone Vagnozzi, doch auch Cahill gilt als Schlüsselfigur in der Entwicklung des jungen Italieners. Seit seinem Einstieg ins Trainerteam im Juli 2022 war Cahill maßgeblich an Sinners Aufstieg beteiligt. Nach dem Wimbledon-Sieg verriet der 23-Jährige, dass eine Wette zwischen ihm und Cahill Einfluss auf die Entscheidung gehabt haben könnte.

„Wir hatten eine Wette vor dem Finale. Ich habe ihm gesagt: ‚Wenn ich morgen gewinne, kann ich entscheiden, ob du bis Jahresende bleibst oder nicht.‘ Jetzt liegt die Entscheidung bei mir!“, so Jannik nach dem Finale mit einem Lächeln.

Offene Fragen trotz Titelgewinns

Neben Cahills weiterer Zukunft muss Jannik auch neue Mitglieder für sein Betreuerteam finden. Der Athletiktrainer Marco Panichi und Physiotherapeut Ulises Badio haben das Team kurz vor Wimbledon verlassen. Die Suche nach Ersatz läuft.

Den Wimbledon-Triumph beschreibt Jannik als besonders – auch wenn der erste Grand-Slam-Titel für ihn unvergessen bleibt. „Jeder Slam ist speziell. Das hier ist natürlich geschichtlich gesehen das prestigeträchtigste Turnier. Aber was wir vor diesem Turnier durchgemacht haben, macht es für mich besonders. Die 3-4 Monate Pause waren nicht leicht.“

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Vagnozzi, der bei der Siegerehrung sichtlich gerührt war, bleibt weiterhin die zentrale Figur im Trainerteam. Mit Cahill an seiner Seite scheint Jannik den Spagat zwischen Stabilität und Entwicklung gefunden zu haben – zumindest vorerst.

Jannik Sinner Wimbledon Darren Cahill
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