Greg Rusedski räumt ein, dass Carlos Alcaraz Glück hatte, lobt aber dessen Return

by Jovica Ilic
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Greg Rusedski räumt ein, dass Carlos Alcaraz Glück hatte, lobt aber dessen Return
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Greg Rusedskis Einschätzung von Carlos Alcaraz hat sich innerhalb weniger Tage deutlich verändert.

Vor den US Open hatte der ehemalige britische Weltranglistenerste offen infrage gestellt, ob der Spanier nach einer fast fünfmonatigen Tennis-Pause überhaupt in New York antreten könne.

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Nach Carlos’ Auftaktsieg gegen Roman Safiullin in drei Sätzen räumte der New-York-Finalist von 1997 jedoch ein, dass das Comeback beeindruckend begonnen habe.

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Bei seinem ersten Einsatz seit April setzte sich Alcaraz mit 6:4, 6:4, 6:4 durch und erwischte damit genau den Start, den er gebraucht hatte. Nach einer Verletzung direkt bei einem Grand-Slam-Turnier zurückzukehren, ist schließlich nie einfach.

Der Titelverteidiger präsentierte sich allerdings stark und machte den Einzug in die nächste Runde perfekt, ohne allzu lange auf dem Platz stehen zu müssen.

Rusedski verweist auf möglichen Djokovic-Rivalen

Besonders wichtig: Der 23-Jährige schonte sein genesendes Handgelenk und leistete sich nur wenige Fehler. Er schlug gut auf, hielt den Druck auf seinen Gegner aufrecht und wehrte bis auf einen sämtliche Breakbälle ab.

Der Brite glaubt, dass die Auslosung dabei eine wichtige Rolle spielte. Als Beispiel nannte er Mariano Navone – einen Gegner, der Alcaraz vor eine völlig andere Herausforderung hätte stellen können.

Der Argentinier hatte Novak Djokovic gerade nach einem zermürbenden Fünfsatzkampf bezwungen und dabei jene unerbittliche Physis gezeigt, die ein Best-of-Five-Match in einen Ausdauerwettbewerb verwandeln kann.

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Safiullin hatte dagegen Schwierigkeiten, sein Niveau unter zunehmendem Druck zu halten. Dadurch konnte Alcaraz das Duell kontrollieren, ohne in einen Marathon gezwungen zu werden.

Die echte Prüfung könnte noch bevorstehen

Das schmälert Alcaraz’ Leistung keineswegs. Nach einer derart langen Pause und angesichts der großen Ungewissheit rund um sein Handgelenk ist ein Grand-Slam-Sieg in drei Sätzen ein äußerst ermutigender erster Schritt.

Greg Rusedski ist jedoch überzeugt, dass die größte Bewährungsprobe noch aussteht. Ein Match über vier oder fünf Sätze mit langen Ballwechseln und wiederholten körperlichen Belastungen würde deutlich besser zeigen, ob der Körper des siebenmaligen Grand-Slam-Siegers tatsächlich für die Intensität eines Major-Turniers bereit ist.

Das Handgelenk bleibt die zentrale Frage. Nach der langen Zwangspause sind Entschlossenheit und Motivation maximal, und Alcaraz hat bereits gezeigt, dass er schmerzfrei antreten kann.

Ein einzelnes Match zu überstehen, ist allerdings etwas völlig anderes, als möglicherweise zwei Wochen lang Best-of-Five-Tennis zu bewältigen. Für den Moment sprach Rusedski dem Youngster und seinem Team Anerkennung dafür aus, diese unsichere Rückkehr erfolgreich gemeistert zu haben.

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Die nächste Herausforderung wird zeigen, ob die größten Zweifel am Comeback allmählich verschwinden können. In der zweiten Runde trifft Carlos auf Jaime Faria.

“Let’s be honest, Carlos was very lucky it was a three-set match. If it had gone to four or five sets, and had been a physically demanding match… Imagine if he had faced someone like Navone, who played against Novak, who is a bit like a human wall, running all day, impossible to break through.

On the other hand, Roman can sometimes lack consistency and get very nervous. You see him miss shots he should make, and the pressure got to him. So it was a perfect start to the tournament for Carlos.

The real test will come when he embraces a physical, extended match that goes to four or five sets. Will his wrist hold up? From my point of view, it’s a very impressive comeback; I have nothing but praise for him and his team for what he has achieved in this first round.

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The only question is: how is his wrist today? How will it behave in the next match? And will it withstand the demands of a best-of-five-set tournament?” Greg Rusedski said.

Greg Rusedski Carlos Alcaraz Roman Safiullin
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