Andy Roddick erklärt, was an Carlos Alcaraz nach dessen US-Open-Sieg ‘scary’ war

by Sead Dedovic
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Andy Roddick erklärt, was an Carlos Alcaraz nach dessen US-Open-Sieg ‘scary’ war
© HYPEBEAST / X / Fair Use

Carlos Alcaraz steht in der Tenniswelt erneut im Mittelpunkt.

Alle Augen richten sich auf den Spanier, der bei den diesjährigen US Open um seine Chance kämpft. Der Titelgewinn wäre zweifellos ein großer Erfolg.

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Carlos Alcaraz setzt seine erfolgreiche Rückkehr bei den US Open fort. Andy Roddick ist überzeugt, dass ein Aspekt seines jüngsten Sieges gegen Tommy Paul der Konkurrenz Sorgen bereiten sollte.

Der 23-jährige Spanier setzte sich in der vierten Runde mit 6:4, 6:3, 6:4 gegen Paul durch und erreichte damit ein weiteres Viertelfinale in New York. Gleichzeitig war es sein 18. Sieg in Folge bei einem Grand-Slam-Turnier. Für Alcaraz ist es ein weiterer Schritt nach vorn, nachdem er wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk mehr als vier Monate pausiert hatte.

Der aktuelle Weltranglistendritte hat bereits sieben Grand-Slam-Titel und insgesamt 26 Trophäen gewonnen. Dennoch ist dieses Turnier etwas Besonderes, da es sein erstes seit April ist.

In New York hatte Alcaraz zuvor bereits Roman Safiullin, Jaime Faria und Wu Yibing bezwungen und dabei in den ersten drei Partien nur einen Satz abgegeben. Vor Turnierbeginn war offen gewesen, wie schnell der ehemalige Weltranglistenerste nach der langen Wettkampfpause zu seinem gewohnten Niveau zurückfinden würde.

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Paul sollte für eine deutlich größere Herausforderung sorgen. Der US-Amerikaner war als Nummer 20 gesetzt, doch der Titelverteidiger kontrollierte die Partie über weite Strecken und beendete sie nach zwei Stunden und 21 Minuten.

Roddick verfolgte das Match aufmerksam und betonte, dass Paul keineswegs schlecht gespielt habe. Genau das mache Alcaraz’ Leistung für dessen kommende Gegner so beunruhigend.

Roddick erklärt, was gegen Paul besonders beeindruckend war

In seinem Podcast „Served“ erklärte der US-Open-Champion von 2003, Paul habe durchaus viele gute Punkte gespielt, dafür aber nur sehr wenig Ertrag erhalten.

“Carlos rolled Tommy Paul today, and I felt Tommy Paul played okay. That is the scary thing.

I was on the desk, and you use talkback, so you would say ‘I want that point’, and you tell a story off of the clips that you get. The story was playing good points and having no chance.

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In the first couple of games, he hit a couple of insane points from outside the line, which were screamers up the line. Everyone was like, this is great. I was thinking it’s kind of great, but he’s having to hit these shots to win points. I don’t know if that’s a strategy.”

Anschließend richtete Roddick den Blick auf die Vorhand. Dieser Schlag hatte vor den US Open zu den größten Fragezeichen gehört, da sich Alcaraz an seinem rechten Handgelenk verletzt hatte.

Der ehemalige Weltranglistenerste wies darauf hin, dass Alcaraz in den ersten Runden nicht immer seine beste Vorhand gefunden habe. Gegen Paul habe er jedoch eine andere Version des Spaniers gesehen.

“Carlos had it working. All parts of his game. The forehand was misfiring more in the first three rounds than maybe it had before. He was still able to manipulate the ball and handle the shots. He hit 17 winners, 10 unforced on the forehand today.

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That’s a deceiving stat. Obviously it’s great numbers for him, irrespective of the next point, but that doesn’t include when he bullies you and you miss.

His forehand was firing today; his serve was good. He was 17 out of 20 first serve points in the third set. He was finding rhythm and rounding into form.”

Auch Paul räumte nach der Partie ein, dass der Unterschied deutlich zu erkennen gewesen sei, und sagte schlicht: “Carlos is different.”

Alcaraz trifft nun auf den nächsten US-Amerikaner

Der Erfolg rundete Alcaraz’ bislang sehr gelungenes Comeback-Turnier ab. Der siebenmalige Grand-Slam-Sieger hatte im Laufe der Woche erklärt, dass er sich nach jedem Match besser fühle. Zugleich zeigte er sich überrascht, wie gut sich sein Körper nach der langen Pause erhole.

“Feeling better and better after every match. It feels like I've been competing the whole time. So I surprise myself, the way that I'm feeling and the way that I'm recovering after every match. I'm just really happy about it,” sagte Alcaraz nach seinem Sieg gegen Wu.

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Nach dem Erfolg gegen Paul sprach der Spanier außerdem über seine wechselnde Position bei der Return-Aufstellung. Damit wolle er seine Gegner stärker darüber nachdenken lassen, wohin sie aufschlagen. Mal rückt Alcaraz weiter nach vorn, mal steht er weiter hinten – stets mit dem Ziel, den Spieler auf der anderen Seite des Netzes unter Druck zu setzen.

Alcaraz steht damit erneut im Viertelfinale der US Open und kämpft weiter um die Titelverteidigung. In Flushing Meadows hat er zudem mittlerweile elf Matches in Folge gewonnen.

Sein nächster Gegner ist Ben Shelton. Der US-Amerikaner besiegte Stefanos Tsitsipas mit 6:2, 6:3, 6:4 und zog damit ins Viertelfinale ein. Shelton kann auf die Unterstützung des heimischen Publikums zählen und verfügt über einen der härtesten Aufschläge der Tour.

Gegen Alcaraz weist Shelton allerdings eine Bilanz von 0:3 auf. Das bislang letzte Duell fand 2025 bei den French Open statt, als sich der Spanier im Achtelfinale durchsetzte.

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