Novak Djokovic hat sein Ticket für die ATP Finals 2025 sicher, hält sich jedoch zu seiner Teilnahme bedeckt. Zuletzt trat der 24-malige Grand-Slam-Sieger vor knapp zwei Wochen beim Exhibition-Event Six Kings Slam in Riad an, wo er nach einer Halbfinalniederlage das Spiel um Platz drei gegen Taylor Fritz aufgab. Eine offizielle Begründung nannte er nicht, wirkte jedoch am Bein gehandicapt. Später erklärte er: „Jetzt stehen Ruhe und die gezielte Behandlung einiger Probleme mit meinem Körper an. Dann hoffentlich die letzten Turniere der Saison spielen, mal sehen.“
Djokovics letzter offizieller ATP-Auftritt datiert vom 4. Oktober: Beim Shanghai Masters scheiterte er im Halbfinale überraschend am späteren Sieger Valentin Vacherot. Seine Asien-Tour war ohnehin von körperlichen Themen überschattet: getapete Schulter, Erbrechen in zwei Matches und Behandlungen an der Gesäßmuskulatur. Das Paris Masters ließ der 38-Jährige aus; als nächstes ist er beim ATP-250-Turnier, den Hellenic Championships in Griechenland, topgesetzt gemeldet.
McEnroe: „Gemischte Signale“
Für das Saisonfinale in Turin sind neben Djokovic bereits Carlos Alcaraz, Jannik Sinner, Alexander Zverev und Taylor Fritz qualifiziert. Ex-Profi und Kommentator Patrick McEnroe ordnete Djokovics Fahrplan ein: „Die ATP-Tour hätte Djokovic dort sehr gern, aber wir bekommen gemischte Signale von dem Großen. Manchmal sagt er, er müsse mehr Turniere spielen, ein anderes Mal nicht.“ Er ergänzte: „Er hat sich das Recht verdient, zu spielen, wann er will. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass er nicht spielt, sondern mit dem Aufbau für einen weiteren Lauf in Australien beginnt.“
Djokovic verzichtete bereits 2024 auf die ATP Finals. Für 2025 hat er noch keine Entscheidung öffentlich gemacht. Ob es vor den Australian Open 2026 Vorbereitungsturniere geben wird, ist ebenfalls offen; in diesem Jahr spielte er in Brisbane, 2024 bei der United Cup.
