Elena Rybakina bestätigt, dass sie im gesamten Match gegen Coco Gauff nervös war. Zudem räumte sie ein, im dritten Satz „ein bisschen Glück“ gehabt zu haben.
Die kasachische Tennisspielerin hatte sich im Viertelfinale der US Open durch einen Comeback-Sieg gegen Zheng Qinwen zur Nummer eins der Welt gekrönt. Im Halbfinale gelang ihr gegen Gauff die nächste Aufholjagd: Mit 3:6, 6:4, 6:4 zog Rybakina erstmals in ihrer Karriere ins Endspiel von Flushing Meadows ein.
Zu Beginn der Partie fand Rybakina nur schwer ins Spiel. Im ersten Satz gab sie ihr einziges Aufschlagspiel ab und erarbeitete sich selbst keinen einzigen Breakball.
Mit dem Start in den zweiten Durchgang fand die amtierende Australian-Open-Siegerin jedoch allmählich Lücken im Spiel ihrer Gegnerin und schaffte ihr erstes Break. Zwar gab die Kasachin diesen Vorteil anschließend wieder aus der Hand, doch im zehnten Spiel schlug sie erneut zu – genau dann, als Gauff gegen den Satzverlust servierte.
Nachdem Rybakina im zweiten Satz in der entscheidenden Phase die Oberhand behalten hatte, bewies sie auch im dritten Durchgang Nervenstärke. Im zehnten Spiel nahm sie der US-Open-Siegerin von 2023 den Aufschlag ab und machte damit ihr Comeback perfekt.
Rybakina: Natürlich war ich nervös – gegen Gauff ist es immer schwierig
Die neue Nummer eins der Welt musste sich nicht nur gegen die Lokalmatadorin Gauff behaupten, sondern auch gegen ein gesamtes Stadion, das die US-Amerikanerin lautstark unterstützte.
„Of course, there were nerves. Coco is a great player. It’s always tough to play her," erklärte Rybakina im Interview auf dem Platz.
"Even if sometimes her first serve doesn’t go the second one is so heavy it’s difficult to dictate the rallies. I took a deep breath, tried to talk positive with myself and just tell myself I need to fight and try to show good tennis."
Rybakina: Der dritte Satz war unglaublich eng – bei ihrem Aufschlag hatte ich etwas Glück
Wenige Augenblicke nach ihrem Sieg gab Rybakina zu, im zehnten Spiel des entscheidenden Satzes bei einigen Bällen wohl etwas Glück gehabt zu haben.
“It was such a close third set. I feel like I got a bit lucky on her serve. Couple of deep returns, one mistake from her, it went quickly my way. I know you guys wanted Coco to win. I think it was really a battle. A few moments went my way. In the end, I was just trying to be focus and stay aggressive and somehow won the match," ergänzte die zweifache Grand-Slam-Siegerin.
Elena Rybakina on beating Coco Gauff to reach U.S. Open final
“Of course there were nerves. Coco is a great player. It’s always tough to play her. Even if sometimes her first serve doesn’t go the second one is so heavy it’s difficult to dictate the rallies. I took a deep breath,… pic.twitter.com/3oGdwhLCZEADVERTISEMENT— The Tennis Letter (@TheTennisLetter) September 11, 2026
Im Finale der US Open trifft Rybakina nun auf Aryna Sabalenka.
