Davis Cup terminiert Viertelfinals von Deutschland und Österreich

by Faruk Imamovic
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Davis Cup terminiert Viertelfinals von Deutschland und Österreich
© BedworthTimes/X/Fair Use

Deutschland und Österreich kennen ihre genauen Termine für die Davis-Cup-Finalrunde in Bologna. Beide Mannschaften greifen am 26. November ein: Deutschland trifft ab 10 Uhr auf Großbritannien, Österreich fordert Spanien nicht vor 17 Uhr. Bei Siegen käme es bereits zwei Tage später im Halbfinale zum direkten Duell der Nachbarn.

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Zwei schwere Aufgaben an einem Donnerstag

Deutschland qualifizierte sich mit einem 3:1 gegen Kroatien und geht mit Alexander Zverev als wichtigstem Einzelspieler in die Endrunde. Großbritannien bietet traditionell mehrere Optionen für Einzel und Doppel, sodass die frühe Beginnzeit auch die Kaderplanung beeinflusst. Ein langes Viertelfinale würde die Regeneration vor dem möglichen Halbfinale am Samstag verkürzen.

Österreich bekommt es am Abend mit Spanien zu tun. Die Begegnung beginnt erst nach Abschluss der deutschen Partie, frühestens um 17 Uhr. Für das Team um Kapitän Jürgen Melzer ist die Aufgabe sportlich anspruchsvoll, doch ein fester Abendtermin kann in Bologna zusätzliche Aufmerksamkeit aus dem österreichischen Publikum erzeugen.

Der Turnierbaum schafft ein mögliches Nachbarschaftsduell

Die Sieger aus Deutschland gegen Großbritannien und Österreich gegen Spanien bestreiten am 28. November um 12 Uhr das zweite Halbfinale. Dadurch ist ausgeschlossen, dass beide Teams gemeinsam das Endspiel erreichen. Gleichzeitig liegt die Aussicht auf ein deutsch-österreichisches Duell nun sichtbar im Turnierbaum.

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In der anderen Hälfte eröffnet Tschechien am 24. November um 16 Uhr gegen Kanada. Gastgeber und Titelverteidiger Italien spielt exakt 24 Stunden später gegen Debütant Südkorea. Die beiden Sieger treffen am 27. November um 16 Uhr aufeinander.

Der kompakte Spielplan belohnt Tiefe

Das Finale findet am 29. November um 15 Uhr statt. Ein späterer Turniersieger muss damit in sechs Tagen drei Länderspiele bewältigen. Weil jede Begegnung Einzel und ein mögliches entscheidendes Doppel umfasst, werden nicht nur die Spitzenspieler wichtig. Kapitäne brauchen belastbare zweite Einzeloptionen und eingespielte Doppel, um auf lange Matches oder kurzfristige körperliche Probleme reagieren zu können.

Für Deutschland und Österreich ist die Veröffentlichung des Zeitplans deshalb mehr als organisatorische Routine. Trainingsrhythmus, Anreise und Belastungssteuerung lassen sich nun auf den Donnerstag ausrichten. Die Auslosung hat beiden Teams starke Gegner gegeben, aber auch eine klare Perspektive: Wer das Viertelfinale übersteht, spielt nicht irgendwann, sondern am Samstagmittag um den Einzug ins Endspiel. Diese Gewissheit erhöht den Reiz beider Auftaktduelle und macht den 26. November zum zentralen Tag für den deutschsprachigen Tennisraum.

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