Emma Raducanu arbeitet am Comeback und kämpft zugleich gegen den Ranking-Absturz

by Faruk Imamovic
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Emma Raducanu arbeitet am Comeback und kämpft zugleich gegen den Ranking-Absturz
© TheTennisLetter/X/Fair Use

Emma Raducanu bereitet sich nach rund drei Monaten Pause auf ihre Rückkehr vor. Bilder vom Training im National Tennis Centre in London zeigen die 23-Jährige wieder auf dem Platz. Sportlich wartet jedoch eine deutlich kompliziertere Situation als bei ihrem letzten Auftritt im Juni.

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Damals erreichte die US-Open-Siegerin von 2021 beim WTA-500-Turnier im Queen’s Club in London das Finale gegen Donna Vekic. Es war eine ihrer stärksten Leistungen der vergangenen Jahre und sorgte zugleich für große Aufmerksamkeit. Kurz danach bekam Emma Beschwerden im Bein. Eine Stressfraktur zwang sie zur Absage von Wimbledon und den US Open.

Das Ranking macht die Rückkehr komplizierter

Während ihrer Pause ist Emma in der Live-WTA-Rangliste auf Platz 89 gefallen. Damit wird die Auswahl ihrer Turniere zu einem wichtigen Faktor. Bei einigen hochklassigen Veranstaltungen kann sie ihre geschützte Weltranglistenposition nutzen, doch Rang 89 reicht nicht automatisch für zahlreiche WTA-1000-Turniere.

Ein weiterer Absturz hätte noch größere Folgen. Sollte Emma die Top 100 verlassen, könnte sie bei Grand-Slam-Turnieren in die Qualifikation müssen. Damit geht es bei ihrem Comeback nicht nur darum, wieder gesund Matches zu spielen, sondern auch darum, ihre Position im Ranking zu stabilisieren.

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Auf der Teilnehmerliste für die China Open Ende dieses Monats steht ihr Name bereits. Eine Teilnahme ist damit jedoch nicht garantiert. Nach früheren langen Verletzungspausen spielte Raducanu nicht immer das erste Turnier, für das sie gemeldet war.

China bietet Chancen und ein bekanntes Problem

Auch andere Turniere der Asien-Tour könnten Raducanu Matchpraxis ermöglichen. Als weitere Möglichkeit gilt das WTA-1000-Turnier in Wuhan.

Gerade dort wäre die Rückkehr allerdings mit einer zusätzlichen Herausforderung verbunden. Raducanu hatte im vergangenen Jahr große Probleme mit der Hitze in Wuhan. Die Bedingungen könnten deshalb bei der Wahl ihres Comeback-Turniers eine Rolle spielen.

Viele Beobachter hatten damit gerechnet, dass sie 2026 gar nicht mehr zurückkehrt und erst im neuen Jahr einen Neustart versucht. Die aktuellen Trainingsbilder und ihre Meldung für China deuten nun auf eine frühere Rückkehr hin.

Der wichtigste Unterschied zu ihrem letzten Auftritt ist die Ausgangslage: Im Juni stand Raducanu noch in einem WTA-500-Finale. Jetzt beginnt ihr Comeback deutlich weiter unten im Ranking und mit entsprechend weniger Spielraum bei der Turnierplanung.

Emma Raducanu
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