Coco Gauff sagt, sie habe 'never thought', ein rein schwarzes Männer-Halbfinale bei den US Open zu erleben

by Dzevad Mesic
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Coco Gauff sagt, sie habe 'never thought', ein rein schwarzes Männer-Halbfinale bei den US Open zu erleben
© Coco Gauff News/X - Fair Use

Coco Gauff sagt, sie habe „nie gedacht“, dass sie bei den US Open ein rein schwarzes Halbfinale im Männer-Einzel erleben würde. Nun hofft sie auf ein hochklassiges Duell zwischen Ben Shelton und Frances Tiafoe – und darauf, dass der Sieger anschließend den Titel holen kann.

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Der Dienstag war ein besonderer Tag für das US-amerikanische Herrentennis. Zunächst setzte sich der Weltranglisten-12. Tiafoe in einem rein amerikanischen Viertelfinale gegen Alex Michelsen durch und zog ins Halbfinale ein.

Einige Stunden später bezwang der an Position acht gesetzte Shelton Titelverteidiger Carlos Alcaraz in einem Fünfsatz-Krimi. Die Partie endete um 3:33 Uhr Ortszeit.

Einen Tag später erledigte auch Gauff ihre Aufgabe im Viertelfinale. Die US-Amerikanerin wehrte beim 2:6, 7:6 (7), 6:2 gegen Mirra Andreeva sensationell zwei Matchbälle ab.

Gauff schrieb Shelton und Tiafoe wegen „a bad luck omen“ nicht

Auf die Frage, ob sie Shelton und Tiafoe zu deren Siegen gratuliert habe, erklärte Gauff, dass sie darauf verzichtet habe – nicht aus mangelndem Interesse, sondern weil sie Nachrichten an Spieler während eines laufenden Turniers als schlechtes Omen betrachtet.

“I don’t really like to do it in the middle of the tournaments because I feel like it’s a bad luck omen, so I usually don’t like to text anyone while they’re playing the tournament. I don’t want to screw up momentum," erklärte die 22-Jährige.

Gauff: Ich hätte nie gedacht, dass ich zu meinen Lebzeiten ein rein schwarzes US-Open-Halbfinale der Männer erleben würde

Das rein schwarze Halbfinale zwischen Shelton und Tiafoe findet 58 Jahre nach Arthur Ashes Triumph in Flushing Meadows statt.

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Der Sieger des Duells wäre zudem nur noch einen Erfolg davon entfernt, die 23 Jahre andauernde Durststrecke des US-amerikanischen Herrentennis bei den US Open zu beenden.

"With Arthur Ashe, I think it’s so incredible. Especially on the men’s side I never thought I’d have the chance to see an all-black semifinal between the guys in my lifetime. Even growing up, just look at who was playing. I just never thought that that would be able to happen," fügte Gauff hinzu.

"To have also me in the semis, I think it’s really cool. I have so much respect for both Ben and Frances. I’m just rooting for a good match. Hopefully whoever wins can bring it home."

Gauff trifft unterdessen im Halbfinale der US Open auf Elena Rybakina.

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