Noch ein unglaublicher Rekord von Novak Djokovic fällt bei den US Open

by Jovica Ilic
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Noch ein unglaublicher Rekord von Novak Djokovic fällt bei den US Open
© Stream screenshot

Novak Djokovic hat mehr als zwei Jahrzehnte lang bewiesen, dass Langlebigkeit eines der prägenden Merkmale seiner außergewöhnlichen Karriere ist.

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Auch sein jüngster Auftritt bei den US Open fügte dieser beeindruckenden Bilanz eine weitere bemerkenswerte Zahl hinzu – trotz seiner schmerzhaften Erstrunden-Niederlage gegen Mariano Navone.

Der Serbe reiste zum 20. Mal nach New York und wurde damit erst zum vierten Spieler, dem dies gelang – nach Jimmy Connors, Andre Agassi und Feliciano Lopez.

Durch seinen jüngsten Auftritt bei einem Grand-Slam-Turnier erhöhte Djokovic seine Gesamtzahl an Teilnahmen auf der größten Tennisbühne auf 84. Damit setzte er sich weiter von der Konkurrenz ab, insbesondere von Lopez und Roger Federer.

Noch beeindruckender: Der in Belgrad geborene Djokovic trat nun bei jedem der vier Grand-Slam-Turniere mindestens 20-mal an. Nach Lopez ist er erst der zweite Spieler, dem dieses Kunststück gelang – und gehört damit einem außergewöhnlich kleinen Kreis an.

Ein weiterer US-Open-Meilenstein für Djokovic

Djokovics außergewöhnliche Grand-Slam-Langlebigkeit wird noch deutlicher, wenn man die Zahlen nach Turnieren aufschlüsselt: 21-mal nahm er an den Australian Open teil, 22-mal bei den French Open, 21-mal in Wimbledon und nun 20-mal bei den US Open.

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Insgesamt kommt Djokovic damit auf 84 Grand-Slam-Teilnahmen – drei mehr als Feliciano Lopez und Roger Federer, die ihre Karrieren jeweils mit 81 Einsätzen bei den vier großen Turnieren beendeten.

Die in den 1980er-Jahren geborenen Spieler haben sich größtenteils bereits zurückgezogen. Djokovic dürfte diesen Rekord daher noch viele Jahre halten – vor allem, weil er plant, 2027 ebenfalls bei allen vier Grand-Slam-Turnieren anzutreten. Damit würde er der magischen Marke von 90 Teilnahmen näherkommen.

Nachdem er einige Ausgaben verpasst hatte, musste Djokovic bis zu seinem 39. Lebensjahr warten, um zum 20. Mal bei den US Open aufzuschlagen. Damit erstreckt sich seine Zeit auf der größten Tennisbühne über eine außergewöhnliche Epoche der Tennisgeschichte – erstmals war er dort 2005 angetreten.

Eine solche Konstanz ist bereits bei einem einzelnen Turnier oder auf einem bevorzugten Belag schwer genug zu erreichen. Sie über den gesamten Kalender und bei allen vier Grand-Slam-Turnieren aufrechtzuerhalten, ist jedoch eine Leistung ganz anderer Güte.

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Ein Langlebigkeitsrekord für viele weitere Jahre?

Der Vergleich mit Lopez ist besonders interessant. Der Spanier gehörte zu den großen Dauerbrennern seiner Generation und war auf den größten Bühnen stets ein verlässlicher Akteur.

Djokovic wiederum hat diese Langlebigkeit mit einem außergewöhnlichen Maß an Erfolg verbunden. Seine 84 Grand-Slam-Teilnahmen sind nicht lediglich das Ergebnis einer zwei Jahrzehnte langen Karriere auf der Tour.

Der Serbe gewann zwischen 2008 und 2023 insgesamt 24 Grand-Slam-Titel. Darüber hinaus erreichte er zahlreiche weitere Finals und Halbfinals und blieb noch in der Saison vor seinem 40. Geburtstag ein ernstzunehmender Titelanwärter.

2026 überzeugte Djokovic bei zwei der vier Grand-Slam-Turniere: Er erreichte das Finale der Australian Open und das Halbfinale von Wimbledon. Damit schien er die Zeit anzuhalten und einmal mehr seine außergewöhnliche Langlebigkeit und Größe unter Beweis zu stellen.

Mit 39 Jahren schreibt Djokovic nun ein weiteres Kapitel in einem Rekord der Beständigkeit, der für die nächste Generation nur äußerst schwer zu erreichen sein dürfte – insbesondere angesichts der steigenden Zahl von Verletzungen und Rückschlägen.

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20 Teilnahmen bei jedem Grand-Slam-Turnier sind längst nicht mehr nur ein Beleg für seine körperliche Ausdauer. Sie sind ein weiterer Baustein von Djokovics außergewöhnlicher Stellung in der Tennisgeschichte.

Im kommenden Jahr dürfte der wohl beste Spieler aller Zeiten der erste Tennisspieler der Geschichte werden, der bei jedem Grand-Slam-Turnier mindestens 21-mal angetreten ist.

Novak Djokovic Us Open
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