Holger Rune vergleicht Duelle mit Carlos Alcaraz und Jannik Sinner

by Sead Dedovic
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Holger Rune vergleicht Duelle mit Carlos Alcaraz und Jannik Sinner
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Holger Rune hat nach fast elf Monaten ohne Einsatz auf der ATP-Tour endlich einen Termin für sein Comeback im Profitennis.

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Der junge Däne fiebert seiner wichtigen Rückkehr entgegen. Noch weiß er allerdings nicht genau, wie weit er bereits ist und ob er seinen Gegnern wieder ernsthafte Probleme bereiten kann.

Der 23-Jährige bestätigte am 8. September, dass er am 18. September für Dänemark im Davis Cup gegen Bulgarien antreten will. Seit einer schweren Achillessehnenverletzung im vergangenen Oktober in Stockholm hat Rune kein Match mehr bestritten. Später musste er sich operieren lassen.

Der frühere Weltranglisten-4. arbeitete 2026 größtenteils an seiner Genesung und musste sein Comeback mehrfach verschieben. Inzwischen wird der Däne auf Platz 133 geführt. Rune hat jedoch klargemacht, dass er wieder in die Gruppe der Spieler zurückkehren möchte, die um die Spitzenplätze kämpfen.

Eine der größten Herausforderungen wird darin bestehen, erneut Carlos Alcaraz und Jannik Sinner herauszufordern. Rune hat bereits mehrfach gegen beide gespielt und vor seiner Rückkehr erklärt, was sich jeweils anders anfühlt, wenn ihm die beiden auf der anderen Seite des Netzes gegenüberstehen.

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Rune über Duelle mit Alcaraz und Sinner

Im Gespräch mit dem früheren Weltranglistenersten Jim Courier für die ATP Tour wurde Rune gefragt, ob sich Partien gegen Alcaraz und Sinner aufgrund ihrer extrem druckvollen Rückhandschläge so anfühlen können, als würde man von beiden Seiten mit einer Vorhand attackiert.

“Against Jannik, yes. Against Carlos, not the same, I think. But then he has different qualities that is making it more difficult.

I feel like if we start with Carlos, playing him, you are very aware of his forehand and his drop shots, I think. And usually the game plan that we try to make is try to take his strength away from him.

I feel like when you’re able to take the strength away from him and not give him those opportunities to hit, it’s another match.

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It’s a match where you feel like you have time, you can play within your own pace. Obviously, before my injury, I was very quick. I’m very quick on the legs.

So he doesn’t hit many drop shots against me, which he does against many other players, if I have to give a big credit to myself.

But definitely, the way he can put angles on his forehand and really make the opponent move a lot is incredible.”

Anschließend sprach Rune über Sinner und erklärte, dass der Italiener ihm von der Grundlinie aus vor ein anderes Problem stelle.

“And then if we say Jannik, he’s just a constant killer machine in a way. The way he strikes the ball on both wings is crazy.

I was training next to him last week or two weeks ago in Monaco, and I was watching and it’s just so simple, everything.

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He pushed the ball, heavy shots, topspin, serve extremely accurate. It’s just everything’s great. He’s just better than everybody else at the moment at what he does.”

Rune weiß, was nötig ist, um beide Spieler zu bezwingen. Sinner besiegte er 2023 im Halbfinale von Monte-Carlo in drei Sätzen, nachdem er den ersten Durchgang mit 1:6 verloren hatte.

Auch gegen Alcaraz war der Däne erfolgreich: Im Finale von Barcelona setzte sich Rune 2025 mit 7:6(6), 6:2 durch und gewann damit einen der größten Titel seiner Karriere.

Rune ist bereit für die Rückkehr

Rُnes Karriere wurde im vergangenen Oktober in Stockholm jäh gestoppt, als er sich während seines Halbfinals gegen Ugo Humbert die linke Achillessehne riss.

Eine MRT-Untersuchung bestätigte die Verletzung, anschließend folgte die Operation. Ursprünglich hatte der Däne gehofft, bereits deutlich früher im Jahr 2026 zurückkehren zu können. Im Verlauf seiner Rehabilitation änderten sich seine Pläne jedoch mehrfach.

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Rune meldete sich für Hamburg an und plante sein Comeback zunächst für die Sandplatzsaison. Anschließend zog er seine Teilnahme an dem Turnier sowie an den French Open zurück. Der frühere Weltranglisten-4. verpasste später auch Wimbledon, Cincinnati und schließlich die US Open, da sein Team entschied, dass er noch mehr Zeit benötigte.

Nun hat Rune bestätigt, dass das lange Warten bald ein Ende hat. Er sei “thrilled” und bezeichnete die Genesung als “11 months of hard work”, ehe er bestätigte, dass sein erstes Match im Davis Cup vor heimischem Publikum stattfinden wird.

Die Tennisfans blicken seinem Comeback mit großer Freude entgegen und wissen, dass seine Rückkehr für die gesamte Tenniswelt von Bedeutung sein könnte.

Rune hat bereits mehrfach bewiesen, dass er einigen der größten Namen des Sports Probleme bereiten kann. Das kommende Jahr könnte dem Dänen daher viele positive Momente bescheren.

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Für Holger hat zunächst oberste Priorität, vollständig zu genesen und eine weitere Verletzung zu vermeiden. Alles andere wäre ein Bonus.

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