Gael Monfils verteidigt Svitolina gegen persönliche Kritik

by Faruk Imamovic
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Gael Monfils verteidigt Svitolina gegen persönliche Kritik
© NewsReactLive/X/Fair Use

Gael Monfils hat sich erstmals nach der Bekanntgabe seiner Trennung von Elina Svitolina ausführlich geäußert und dabei vor allem die Angriffe auf seine bisherige Partnerin zurückgewiesen. Seine Erklärung stellt sich gegen die Vorstellung, Unterstützung für ihn müsse mit einer Abwertung Svitolinas verbunden sein.

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Auf Instagram beschrieb Monfils den fortbestehenden Zusammenhang zwischen beiden: „Elina und ich sind vielleicht kein Paar mehr, aber wir sind immer noch eine Familie.“ Im Mittelpunkt steht dabei auch ihre gemeinsame Tochter Skaï. Die Trennung verändert die Beziehung der Erwachsenen, hebt ihre Verantwortung als Eltern jedoch nicht auf.

Unterstützung soll nicht zum Angriff werden

Monfils kritisierte die Art, in der Svitolinas Erklärung öffentlich bewertet worden war. Zugleich machte er deutlich: „Ich respektiere ihre Entscheidungen und Gründe“. Er schilderte die Trennung als schwierigen Prozess, den beide mit weiterhin bestehendem Respekt füreinander bewältigen wollten.

Damit nimmt er einer bestimmten Form der Parteinahme die Grundlage. Wer sich auf sein Wohlergehen beruft, kann seine ausdrücklich formulierte Haltung gegenüber Svitolina nicht einfach ausblenden. Sein Beitrag ist deshalb mehr als eine weitere persönliche Erklärung: Er korrigiert die Rolle, die ihm manche Reaktionen in der öffentlichen Auseinandersetzung zugedacht haben.

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Die Aussage fordert auch keine Einigkeit über jede öffentlich bekannte Einzelheit. Sie erinnert daran, dass Außenstehende nur einen Ausschnitt sehen. Daraus entsteht keine zuverlässige Grundlage, um einer Person feste Motive zuzuschreiben oder die Verantwortung für eine private Beziehung von außen abschließend zu verteilen.

Die gemeinsame Geschichte bleibt bestehen

Monfils bedankte sich für Svitolinas Unterstützung während seiner Karriere. Als Verletzungen und Selbstzweifel ihn belasteten und er ans Aufhören dachte, habe sie ihn zum Weitermachen ermutigt. Diese Erinnerung steht in seiner Erklärung neben dem Schmerz über die Trennung.

Gerade dieses Nebeneinander widerspricht einer einfachen Einteilung in Gewinner und Verlierer. Eine Beziehung kann enden, ohne dass die Hilfe und Zuneigung früherer Jahre dadurch bedeutungslos werden. Monfils lässt beides stehen, statt die Vergangenheit nachträglich an den jetzigen Konflikt anzupassen.

Für den öffentlichen Umgang mit den beiden ist das die wichtigste Grenze seiner Stellungnahme. Er bittet nicht darum, die Trennung zu bewerten, sondern darum, die beteiligten Menschen nicht auf eine zugespitzte Geschichte zu reduzieren. Seine Worte lenken den Blick auf eine Aufgabe, die nach der öffentlichen Aufmerksamkeit weiterbesteht: als Eltern und als Menschen respektvoll miteinander umzugehen, auch wenn das gemeinsame Leben künftig anders aussieht.

Gael Monfils
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