Pegula und Navarro treffen im US-Open-Viertelfinale aufeinander

by Faruk Imamovic
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Pegula und Navarro treffen im US-Open-Viertelfinale aufeinander
© FOS/X/Fair Use

Jessica Pegula und Emma Navarro haben bei den US Open das erste rein amerikanische Frauen-Viertelfinale seit 2015 perfekt gemacht. Beide gewannen ihre Achtelfinals in zwei Sätzen, doch Pegulas Beschreibung ihres Erfolgs gegen Sorana Cirstea verdeutlichte, wie wenig ein klares Ergebnis über die Intensität einer Partie aussagen kann.

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Pegula kontrolliert die wichtigen Phasen

Die Weltranglistendritte setzte sich mit 6:3, 6:4 gegen Cirstea durch. Auf dem Papier wirkt das Ergebnis souverän, Pegula erlebte den Widerstand der Rumänin jedoch deutlich. „Ich weiß, es sah zwar recht einfach aus, aber das war ein harter Kampf“, sagte sie. „Es war auf jeden Fall sehr intensiv.“

Pegula musste damit nicht über einen Entscheidungssatz gehen, war aber in den einzelnen Aufschlagspielen konstant gefordert. Ihre Fähigkeit, die engen Phasen zu kontrollieren, verhinderte, dass sich Cirsteas Druck im Resultat stärker niederschlug.

Für die 36 Jahre alte Cirstea war es der letzte Auftritt bei einem Grand-Slam-Turnier. Sie will ihre Karriere am Ende der Saison beenden. Das Achtelfinale in New York verband daher Pegulas sportlichen Fortschritt mit einem Abschied von der größten Bühne.

Navarro lässt Kalinskaya wenig Raum

Navarro erreichte die Runde der letzten Acht mit einem 6:4, 6:2 gegen Anna Kalinskaya. Die 25-Jährige baute nach dem engeren ersten Satz ihre Kontrolle aus und vermied eine lange Auseinandersetzung. Dadurch geht sie ohne zusätzliche Satzbelastung in das Duell mit Pegula.

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Das amerikanische Viertelfinale garantiert dem Gastgeberland eine Spielerin im Halbfinale. Gleichzeitig verhindert es, dass beide unabhängig voneinander weiterkommen können. Der nationale Erfolg verdichtet sich in einem direkten Vergleich, bei dem Ranglistenposition und bisherige Ergebnisse nur einen Teil der Ausgangslage beschreiben.

Für das New Yorker Publikum entsteht dadurch ein klarer Mittelpunkt im oberen Turnierabschnitt.

Unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel

Pegula bringt die Erfahrung einer Top-Drei-Spielerin und die Belastung eines intensiven Achtelfinals mit. Navarro hat gegen Kalinskaya besonders im zweiten Satz weniger Widerstand zugelassen. Beide verfügen deshalb über überzeugende, aber unterschiedlich geprägte Vorbereitung.

Im anderen bereits feststehenden Viertelfinale trifft Linda Noskova auf Titelverteidigerin Aryna Sabalenka. Für Pegula und Navarro steht zunächst die amerikanische Bühne im Mittelpunkt. Ihr Duell ist historisch bemerkenswert, weil ein solches Aufeinandertreffen in dieser Runde seit elf Jahren fehlte. Entscheidend wird dennoch nicht die Flagge neben ihren Namen sein, sondern welche Spielerin ihre Form aus dem Achtelfinale besser in den direkten Vergleich überträgt.

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