Taylor Fritz übersteht einen schmerzhaften Sturz und besiegt Herbert

by Faruk Imamovic
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Taylor Fritz übersteht einen schmerzhaften Sturz und besiegt Herbert
© josemorgado/X/Fair Use

Taylor Fritz hat sein Auftaktmatch in Lyon trotz eines schmerzhaften Sturzes gewonnen. Beim 6:2, 7:5 gegen Pierre-Hugues Herbert war die wichtigste sportliche Antwort nicht eine spektakuläre Aktion nach der Behandlung, sondern die Stabilität bei eigenem Aufschlag. Der US-Amerikaner gab kein Servicegame ab.

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Damit hielt er die Begegnung auch in einer Phase unter Kontrolle, in der zunächst die Frage nach seinem körperlichen Zustand im Vordergrund stand. Das Ergebnis beschreibt einen Zweisatzsieg. Der Verlauf zeigt, warum die Fortsetzung nach einer Unterbrechung trotzdem eine eigene Aufgabe sein kann.

Der Sturz unterbricht den Rhythmus

Fritz rutschte beim ersten Punkt des zweiten Satzes aus, als er nach einem Slice seines Gegners nach vorne eilte. Er landete auf dem Gesäß und verließ den Platz kurz zur Behandlung. Danach konnte er weiterspielen.

„Zum Glück ließen die Schmerzen im weiteren Verlauf des zweiten Satzes nach“, erklärte er anschließend. Das war für die Fortsetzung entscheidender als der zunächst ungewöhnliche Anblick des Sturzes. Eine Szene kann auf den Rängen kurios wirken und für den betroffenen Spieler dennoch einen ernsthaften Moment der Unsicherheit bedeuten.

Gewohnheit ersetzt keine neue Einschätzung

Fritz ordnete den Vorfall auch mit Blick auf frühere Erfahrungen ein: „Ich bin es gewohnt, oft zu stürzen.“ Diesen Aufprall beschrieb er allerdings als besonders heftig. Die kurze Behandlungspause war deshalb mehr als eine bloße Unterbrechung des Spielflusses.

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Nach einer solchen Szene muss ein Spieler nicht nur wieder laufen und schlagen können. Er muss auch das Vertrauen zurückgewinnen, die nächste Bewegung ohne ständiges Zögern auszuführen. Wie schnell das gelingt, lässt sich von außen nicht allein daran ablesen, dass jemand wieder auf dem Platz steht.

Der Aufschlag hält das Match zusammen

Fritz blieb in seinen eigenen Aufschlagspielen stabil und verhinderte am Ende des zweiten Satzes einen Tiebreak. Als Nummer zwei der Setzliste hatte er zuvor ein Freilos, sodass die Begegnung mit Herbert sein erster Turnierauftritt war.

Der engere zweite Durchgang sollte nicht vorschnell vollständig mit dem Sturz erklärt werden. Sicher ist, dass Fritz trotz der Unterbrechung keine Führung über ein verlorenes Servicegame abgeben musste. Diese Verlässlichkeit verschaffte ihm die Möglichkeit, auf seine Chance zum entscheidenden Zugriff zu warten. Für den weiteren Turnierverlauf zählt zunächst der gelungene Einstieg. Nach einem solchen Aufprall dürfte für Fritz vor allem wichtig sein, wie sich die Belastung bis zu seinem nächsten Einsatz bemerkbar macht.

Taylor Fritz
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