Alexandra Eala bekommt für die Tokyo Open eine neue Doppelpartnerin – und sie hat philippinische Wurzeln

by Sead Dedovic
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Alexandra Eala bekommt für die Tokyo Open eine neue Doppelpartnerin – und sie hat philippinische Wurzeln
© sonmezverse / X / Fair Use

Alexandra Eala wird beim Tokyo Open mit einer neuen Doppelpartnerin antreten. Für die Filipina ist es zugleich das Debüt bei dem Turnier.

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Eala hat sich entschieden, mit der viermaligen Grand-Slam-Siegerin im Mixed, Desirae Krawczyk, ein Team zu bilden.

Die 21-Jährige geht in die letzten Wochen einer äußerst ereignisreichen Saison. Eala hat 2026 viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, während Fans auf den Philippinen ihre Matches rund um den Globus regelmäßig verfolgt haben.

Das Tokyo Open bietet der jungen Spielerin eine weitere Gelegenheit, vor dem Saisonende ein gutes Ergebnis zu erzielen. Eala wird sowohl im Einzel als auch im Doppel antreten und hofft, in beiden Wettbewerben weit zu kommen.

Die Entscheidung, an der Seite von Krawczyk zu spielen, ist besonders interessant, da die beiden bislang noch nie gemeinsam auf dem Platz standen. Eine Verbindung gibt es dennoch: Die US-Amerikanerin hat über ihre Mutter philippinische Wurzeln.

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Die 32-Jährige hat in ihrer Karriere vier Grand-Slam-Titel im Mixed gewonnen und zudem ein Grand-Slam-Finale im Frauendoppel erreicht. Damit gehört sie zu den erfahrensten Doppelspielerinnen der WTA-Tour.

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Laut der Auslosung in Tokio starten Eala und Krawczyk gegen Miyu Kato und Hao-Ching Chan. Die Japanerin und die Taiwanerin spielen ebenfalls seit vielen Jahren gemeinsam beziehungsweise auf der Doppel-Tour.

Sollte das neue Duo seine Auftaktpartie gewinnen, könnte in der nächsten Runde eine weitere schwierige Aufgabe warten. Zu den möglichen Gegnerinnen zählen die topgesetzten Gabriela Dabrowski und Luisa Stefani.

Krawczyk hat philippinische Wurzeln

Krawczyk blickt auf eine erfolgreiche Doppelkarriere mit Titeln bei mehreren großen Turnieren zurück. Ihre größten Erfolge feierte sie im Mixed, wo sie vier Grand-Slam-Trophäen gewann.

2021 holte sie gemeinsam mit Joe Salisbury den Titel bei den French Open im Mixed. Im selben Jahr gewann die US-Amerikanerin außerdem Wimbledon und die US Open, ehe sie 2022 ihren Wimbledon-Titel erfolgreich verteidigte.

In der Weltrangliste im Frauendoppel erreichte die erfahrene Spielerin Platz sieben. Diese bislang beste Platzierung ihrer Karriere gelang ihr im August 2024. Seitdem ist sie bei den wichtigsten Turnieren regelmäßig vertreten.

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Die Verbindung zu Eala ist auch deshalb von besonderem Interesse für die Philippinen. Krawczyks Mutter Maria ist Filipina. Die US-Amerikanerin hat bereits früher über das Interesse ihrer Familie an Ealas Karriere gesprochen.

In einem Auftritt im Podcast „The Players Box“ berichtete Krawczyk Anfang des Jahres, dass ihre Mutter Eala bei den Dubai Tennis Championships sehen wollte.

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Allerdings hatte Maria beinahe vergessen, dass auch ihre eigene Tochter am selben Tag antreten sollte. Krawczyk erzählte diese amüsante Unterhaltung, als sie über die Unterstützung sprach, die Eala von den philippinischen Tennisfans erhält.

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Obwohl die beiden Spielerinnen bislang noch nicht gemeinsam auf einer Seite des Netzes gestanden haben, könnte ihre Verbindung sie beim Publikum in Tokio schnell beliebt machen.

Krawczyk reist zudem mit einem weiteren Doppeltitel im Gepäck nach Japan. Gemeinsam mit der Ungarin Fanny Stollar besiegte sie am Sonntag im Finale des Ningbo Open Cristina Bucsa und Nicole Melichar-Martinez.

Das Duo setzte sich mit 7:6 (5), 5:7, 10:6 durch. Der Erfolg dürfte der US-Amerikanerin vor ihrem nächsten Turnier zusätzliches Selbstvertrauen geben. Nun muss sie sich allerdings auf eine neue Partnerin einstellen.

Eala hofft auf ein besseres Ergebnis im Doppel

Obwohl Eala in dieser Saison vor allem den Fokus auf das Einzel gelegt hat, bestritt sie auch mehrere Doppelturniere mit unterschiedlichen Partnerinnen.

Ihr erstes gutes Ergebnis des Jahres erzielte sie in Auckland. Dort erreichte sie an der Seite der jungen US-Amerikanerin Iva Jovic das Halbfinale. Die beiden gewannen mehrere Matches, ehe ihr Lauf endete.

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Ein weiteres Halbfinale folgte beim Abu Dhabi Open. Dort spielte Eala gemeinsam mit der indonesischen Tennisspielerin Janice Tjen.

Im weiteren Saisonverlauf konnte die Filipina diese Ergebnisse jedoch nicht konstant bestätigen. 2026 gewann sie fünf ihrer 16 Doppelmatches und befindet sich aktuell in dieser Disziplin in einer Serie von fünf Niederlagen.

Bei den Australian Open trat sie mit Ingrid Martins an, schied jedoch in der ersten Runde aus. In Indian Wells bildete sie erneut ein Team mit Jovic, musste sich aber ebenfalls zum Auftakt geschlagen geben.

In Madrid erreichte Eala gemeinsam mit Zeynep Sonmez die zweite Runde. Ihre Auftritte in Rom und Birmingham endeten dagegen jeweils in der ersten Runde.

Während der Rasensaison erhielt sie die Gelegenheit, an der Seite der siebenmaligen Grand-Slam-Siegerin im Einzel, Venus Williams, anzutreten. Die US-Veteranin und Eala erreichten in Bad Homburg das Viertelfinale.

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Später spielten sie beim Canadian Open erneut zusammen, konnten ihre Auftaktpartie dort jedoch nicht gewinnen. In Wimbledon trat Eala außerdem mit Nikola Bartunkova an, bei den US Open spielte sie im Mixed mit Felix Auger-Aliassime.

Ihr bislang letzter Doppelauftritt vor Tokio fand in Wuhan statt. Dort bildete Eala ein Team mit Sonmez und verlor in der ersten Runde.

Nun erhält die junge Filipina die Chance, von Krawczyk zu lernen, die auf höchstem Niveau zahlreiche Doppelmatches bestritten hat. Gleichzeitig will Eala ihre Ergebnisse verbessern, bevor die Saison 2026 zu Ende geht.

Im Einzel trifft Eala in der ersten Runde des Tokyo Open auf die britische Wildcard-Spielerin Mika Stojsavljevic. Sollte sie im Turnier weiterkommen, könnte sie im Viertelfinale auf Diana Shnaider treffen. Gegen die Russin hatte Eala zuletzt in Ningbo verloren.

Das Tokyo Open beginnt am Montag, dem 26. Oktober. Eala hofft, in beiden Wettbewerben einen guten Start zu erwischen, bevor sie sich dem letzten Turnier ihres Spielplans für 2026 widmet.

Alexandra Eala
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