Jamie Mackenzie zieht sicher ins Achtelfinale der US-Open-Junioren ein

by Faruk Imamovic
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Jamie Mackenzie zieht sicher ins Achtelfinale der US-Open-Junioren ein
© ATPChallenger/X/Fair Use

Jamie Mackenzie hat bei den US Open der Junioren das Achtelfinale erreicht. Der an Nummer zwei gesetzte Deutsche besiegte den Japaner Kata Watanabe mit 6:2, 6:4 und erfüllte damit die hohe Erwartung, die seine Position im Tableau mit sich bringt. Oliver Majdandzic schied dagegen gegen den viertgesetzten US-Amerikaner Keaton Hance aus.

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Die beiden Ergebnisse zeigen unterschiedliche Aufgaben innerhalb desselben Nachwuchsturniers. Mackenzie musste seine Favoritenrolle bestätigen und löste das in zwei Sätzen. Majdandzic traf auf einen höher gesetzten Gegner, hielt den ersten Durchgang offen, verlor danach jedoch deutlich mit 5:7, 0:6.

Mackenzie lässt keine zusätzliche Belastung zu

Ein Zweisatzsieg ist in einem Grand-Slam-Juniorenturnier mehr als ein komfortables Ergebnis. Mackenzie vermied einen entscheidenden Durchgang und begrenzte damit die körperliche und mentale Belastung vor der nächsten Runde. Nach dem klaren 6:2 blieb Watanabe im zweiten Satz näher, der Deutsche verhinderte aber eine Verlängerung.

Als Nummer zwei gehört Mackenzie zum engsten Favoritenkreis. Diese Stellung garantiert keinen langen Lauf, verändert jedoch die Bewertung seiner frühen Matches. Ein Sieg wird erwartet, ein unnötig komplizierter Verlauf könnte Fragen auslösen. Das 6:2, 6:4 erfüllt die Aufgabe ohne sichtbaren Umweg.

Im Achtelfinale wartet Connor Doig aus Südafrika. Weitere Informationen über dessen bisherigen Turnierverlauf liegen nicht vor. Deshalb lässt sich aus Mackenzies Ergebnis kein seriöser Vergleich für das nächste Match ableiten. Sein Vorteil besteht zunächst darin, dass er mit einem klaren Erfolg und ohne dritten Satz in die Runde der letzten 16 geht.

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Majdandzic verliert nach engem ersten Satz den Anschluss

Majdandzic hielt gegen Hance im ersten Satz bis zum 5:7 mit. Der zweite Durchgang verlief anschließend vollständig zugunsten des Amerikaners. Das 0:6 macht deutlich, dass der Deutsche nach dem knappen Satzverlust keine neue Stabilität fand.

Majdandzic konnte den viertgesetzten Gegner zunächst fordern, aber nicht über die gesamte Partie. Hance nutzte den ersten Satz, um den Abstand deutlich zu vergrößern.

Zwei Resultate mit verschiedenen Folgen

Für Mackenzie verschiebt sich der Fokus sofort auf Doig und die wachsende Bedeutung jeder Runde. Seine Setzposition bleibt eine Orientierung, entscheidet aber keinen Ballwechsel. Für Majdandzic endet das Turnier mit dem Beleg, dass er eine Phase lang auf Augenhöhe spielen konnte, bevor das Match deutlich kippte.

Der deutsche Juniorenblick richtet sich nun auf Mackenzie. Er hat die erste Pflicht erfüllt. Im Achtelfinale beginnt der Teil des Turniers, in dem eine hohe Setzung zunehmend durch direkte Leistungen gegen die verbliebenen Gegner bestätigt werden muss.

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