Jessica Pegula bittet Ben Shelton im Training um Hilfe

by Sead Dedovic
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Jessica Pegula bittet Ben Shelton im Training um Hilfe
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Jessica Pegula bereitet sich auf das nächste große US-Open-Match vor. Ihr Team verriet nun, dass ein weiterer US-Amerikaner sie bei einem wichtigen Bestandteil ihres Spiels unterstützt hat.

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Die Weltranglistendritte steht nach ihrem 3:6, 6:4, 6:3-Erfolg gegen Emma Navarro im Halbfinale in New York. Pegula hatte zu Beginn der Partie Probleme, fand jedoch zurück ins Match und sicherte sich damit ein weiteres Duell mit Aryna Sabalenka.

Ihr Aufschlag zählt zu den Bereichen, an denen sie in dieser Saison besonders intensiv gearbeitet hat. Laut ihrem Trainer Mark Knowles nutzte Pegula sogar Trainingseinheiten, um sich von Ben Shelton Tipps zu holen.

Shelton ist für einen der härtesten Aufschläge auf der ATP Tour bekannt. Der 23-Jährige hat ebenfalls das Halbfinale der US Open erreicht – durch einen Fünfsatzsieg gegen Titelverteidiger Carlos Alcaraz.

Pegula fragt Shelton nach Tipps zu ihrem Aufschlag

Knowles äußerte sich vor Pegulas Viertelfinale gegen Navarro zu ihrer Entwicklung und erklärte, dass die US-Amerikanerin viel Zeit in die Verbesserung ihres Aufschlags investiert habe.

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Der ehemalige Weltranglistenerste im Doppel arbeitet gemeinsam mit Mark Merklein in Pegulas Team. Beide seien mit den Fortschritten in diesem Bereich sehr zufrieden, sagte er.

“Yeah, it is something she has worked on very hard,” Knowles said. “I think us as a team, Mark Merklein and myself have helped her in a couple of areas and I think she has served really well.

“We haven't looked at it recently, but I think she was third on tour in aces and obviously first serve points won, so it has always been an objective of hers to get a couple of extra free points. We know she hits the ball extremely well from the ground, but it's always nice to get a couple of extra points.

“So I think overall we are very happy with the progress she's made, and you know she's a champion, she's going to continue to keep going until she can serve like [Pete] Sampras.”

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Anschließend wurde Knowles gefragt, was Pegula technisch verändert habe. Der 54-Jährige erklärte, dass sie zunehmend ein besseres Gefühl für den Treffpunkt und die verschiedenen Aufschlagvarianten entwickle.

“I think her motion is excellent, she uses the lower half really well,” he said. “I think she's learnt a little bit more of where to hit the ball kind of at its apex, in terms of like slide, kick, flat, those types of things.

“I know sometimes she'll run into Ben Shelton on the practice court and she'll ask him one or two things. I think Bryan Shelton maybe owes her a lesson, so maybe they'll hook up in the fall, because I remember Bryan Shelton had that great kick serve, so she'd love to take his kick as well.”

Pegula wartet weiter auf ihren ersten Grand-Slam-Titel

Knowles betonte außerdem, dass Pegulas ungebrochener Lernwille zu den Eigenschaften gehöre, die er an der Zusammenarbeit mit ihr besonders schätze.

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“One great quality about Jess is that she's always trying to improve, always trying to learn and I find that not all athletes are like that,” Knowles said. “It's one thing to hear something, but it's another thing trying to implement it. She does a really good job at absorbing information and transferring it immediately.”

Die 32-Jährige stand 2024 im Finale der US Open und erreichte im vergangenen Jahr ebenfalls das Halbfinale.

Diesmal musste sich die erfahrene US-Amerikanerin nach dem Verlust des ersten Satzes gegen Navarro zurückkämpfen. Nach der Partie gab Pegula zu, dass der Abend mental ebenso wie körperlich eine große Herausforderung gewesen sei.

“It was physical, it was humid and I was fighting a lot of demons out there,” Pegula said. “I do a great job of having a short-term memory.”

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Außerdem erklärte sie, dass sie sich während des Matches sagen musste, sie solle “tell the negative me to just shut up”.

Nun wartet mit Sabalenka die nächste große Herausforderung auf Pegula. Die Weltranglistenerste führt im direkten Vergleich mit 9:4 und hat die US-Amerikanerin bei den vergangenen beiden US-Open-Aufeinandertreffen besiegt – darunter im Finale 2024.

Pegula hofft, dass ihr die Arbeit am Aufschlag diesmal zugutekommt. In diesem Jahr hat sie bereits mehrfach bewiesen, dass sie sich auch aus schwierigen Situationen befreien kann. Zudem zog sie mit mehr Siegen als jede andere WTA-Spielerin 2026 in die entscheidende Turnierphase in New York ein.

Auch Shelton kämpft weiterhin um seinen ersten Grand-Slam-Titel. Nachdem er Alcaraz in einem Match besiegt hatte, das um 3:33 Uhr endete, trifft der US-Amerikaner im Halbfinale der Herren auf Frances Tiafoe. Es geht um den Einzug ins Endspiel.

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Für Pegula liegt der unmittelbare Fokus nun auf Sabalenka. Ein Sieg würde sie in ihr zweites US-Open-Finale innerhalb von drei Jahren bringen und sie nur noch einen Erfolg vom Grand-Slam-Titel trennen, auf den sie weiterhin wartet.

Jessica Pegula Ben Shelton
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